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Das Polizeipräsidium Pforzheim informiert: Tipps zum Schutz vor Telefonbetrügern

Die Maschen der Betrüger sind sehr vielseitig. Sie gehen meist sehr raffiniert vor, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen und richten hierbei beträchtlichen...

Die Maschen der Betrüger sind sehr vielseitig. Sie gehen meist sehr raffiniert vor, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen und richten hierbei beträchtlichen Schaden an.

Handwerker, Enkel oder Polizisten: Am Telefon geben sich Betrüger als vertrauenswürdige Personen aus, um Geld zu erbeuten.

Die Täter schaffen es, insbesondere ältere Menschen am Telefon zu verunsichern oder zu verängstigen. Viele sind dann bereit, Bargeld oder Wertsachen an die

Kriminellen zu übergeben.

Der sogenannte „Schockanruf“ ist eine der häufigsten Betrugsmaschen. Beim Anruf geben sich die Täter zum Beispiel als Polizeibeamte aus. Die Betrüger teilen im Verlauf des Telefonates beispielsweise mit, dass ein Angehöriger der Angerufenen einen schweren Unfall verursacht habe. In der Folge wird den Opfern mitgeteilt, dass eine Haft nur nach Bezahlung eines hohen Geldbetrages (Kaution) abgewandt werden kann.

(Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/)

Bei der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ geben sich die Betrüger am Telefon ebenfalls als Polizist aus und erfragen unter Vorwänden die finanziellen Verhältnisse der Opfer. Es wird dann behauptet, dass die Wertgegenstände zuhause nicht sicher sind. Deshalb werde ein Polizist in ziviler Kleidung vorbeikommen, um diese abzuholen und „in Sicherheit“ zu bringen.

(Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/285-vorsicht-falscher-polizist-am-telefon/)

Eine andere Vorgehensweise kann das Warnen der Betrüger vor Falschgeld sein, das überprüft werden muss. Oder die Warnung vor Kriminellen, die das Konto des Angerufenen plündern möchten. Die Betrugsmaschen ändern sich stetig.

Alle Vorgehensweisen haben etwas gemeinsam:

Sie machen Angst und setzen die Betroffenen nicht nur emotional, sondern auch zeitlich stark unter Druck. Ziel der Kriminellen ist immer, an das Vermögen der Betroffenen, wie Bargeld, Gold oder Schmuck, zu gelangen.

Ausführliche Informationen finden sie unter:

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ und

www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/228-im-alltag-sicher-leben/

TIPPS FÜR IHRE SICHERHEIT

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer sofort auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
  • Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
  • Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion.
  • Eine Kaution gibt es in Deutschland nicht!

Glauben Sie, Opfer eines Betruges geworden zu sein?

Wenden Sie sich sofort an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Angebot Ihrer Polizei für Seniorinnen und Senioren

Für Gruppen von Senioren, zum Beispiel im Rahmen von Seniorennachmittagen oder anderen Veranstaltungen, bieten wir einen Vortrag zur Sensibilisierung im Hinblick auf Anrufstraftaten zum Nachteil älterer Menschen an. Für diese Zielgruppe haben wir zudem Vorträge rund um die Themen Straßenverkehr („SICHER fit UNTERWEGS“) und das Internet („Online sicher unterwegs“) im Angebot.

Fragen hierzu richten Sie bitte am besten per E-Mail an das

Polizeipräsidium Pforzheim

Referat Prävention

Geschäftszimmer

Tel.: 07231-186 1201

pforzheim.pp.praevention@polizei.bwl.de

Ihre Polizei!

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Mitteilungsblatt Tiefenbronn
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Ausgabe 19/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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