
Die Kinder des Gebetsfrühstückes freuten sich sehr darüber, im Seniorenhaus eine Andacht gestalten zu dürfen. Unser Thema war das „Vaterunser“.
Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt: „Warum bete ich?“ Dieser Frage ging Nicola nach und suchte nach Antworten bei den Kindern und Senioren. Ich bete, weil: „Jesus hilft, Jesus zuhört, Jesus heilt, Jesus vergibt, weil beten Freude macht, weil beten meine Beziehung zu Jesus verbessert, weil Jesus gut ist, weil er tröstet. Es gibt Unmengen an Gründen, wieso wir beten. Beten ist Reden mit Gott, er ist da und freut sich, wenn wir nicht nur Gebete herunterrasseln, sondern bewusst beten. Bewusst beten heißt nicht zu „dem da oben“ beten oder zum „lieben Gott“, sondern dass wir Gott beim Namen nennen. Er heißt Jesus, wir dürfen im Namen Jesus zum Vater beten.
Dies zeigten wir in unserem Anspiel: „Vaterunser mal anders“. Die Kinder begannen zu beten und wurden bei jedem Vers von „Gott“ unterbrochen, der genau wissen wollte, ob jeder Vers des „Vaterunsers“ ernst gemeint ist. Besonders der Vers „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ wird gebetet, aber längst nicht so gemeint.
Unsere Gebetsgruppe erkannte, dass Jesus wirklich zuhört und auf unsere Gebete antworten will. Wir sind nur meistens nicht bereit, richtig zuzuhören und die Antwort abzuwarten.
Um Gebet anschaulich darzustellen, zeigten wir den israelischen Tanz Tfila. Tfila bedeutet Gebet. Wir sangen die Lieder „Je-Je Jesus ist größer" und „Wer bittet, dem wird gegeben".
Wir tanzten zum Lied „Vater unser“ wobei die Senioren sich mit Tüchern im Takt mitbewegten.
Zum Ende hin teilten sich die Kinder in Zweiergruppen auf und beteten für jeden einzelnen Bewohner.
Wir hoffen, dass jeder der Senioren sich die Zeit nimmt, jeden Tag zu beten. Als Erinnerungshilfe haben die Kinder Gebetshände ausgeteilt. Bei einer Gebetshand steht jeder Finger für ein anderes Gebetsthema.


