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Bühne

Das Städtische Kulturprogramm im 1. Halbjahr 2026: Bissig, berührend, komisch

Mit einem prallen Programm voller Humor, Musik und inspirierender Geschichten startet das Jahr 2026 in der Kulturbühne Max. Bekannte Bühnenpersönlichkeiten,...
Mann mit Brille und Dreitagebart lächelt in die Kamera.
Jan Weiler liest am 25. Januar aus „Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren“.Foto: Matthias Ziegler

Mit einem prallen Programm voller Humor, Musik und inspirierender Geschichten startet das Jahr 2026 in der Kulturbühne Max. Bekannte Bühnenpersönlichkeiten, preisgekrönte Comedians und herausragende Musikerinnen und Musiker sorgen für unvergessliche Abende – mal bissig, mal berührend, mal hinreißend komisch.

„Diese Vielfalt zu bieten, ist nur mit Hilfe unserer treuen Sponsoren und einem engagierten Publikum möglich, und ich freue mich, wenn im nächsten Jahr wieder viele Menschen unsere Vorstellungen besuchen. Denn Theater funktioniert nun einmal nur mit Publikum“, so Regine Neubert, Mitarbeiterin bei der Stadt Hemsbach und verantwortlich für das Städtische Kulturprogramm.

Jahresbeginn voller Kontraste

Mit der „Kay Ray-Show“ beginnen am 18. Januar die Vorstellungen im kommenden Jahr in der Kulturbühne Max.Kay Ray singt, lästert, überrascht – und rechnet musikalisch wie humorvoll mit dem Zeitgeist ab. Frech, vielseitig, grenzenlos unterhaltsam und ganz wie man ihn kennt.

Bereits eine Woche später, am 25. Januar, liest Jan Weiler – „Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren“. Er kommt mit den besten Texten aus der Pubertier-Ära: Warmherzig, pointiert und voller kleiner Katastrophen aus dem Familienalltag – inklusive neuer Geschichten.

Mit „Alice auf Anfang“ gibt es am 8. Februar ein durch und durch musikalisches Programm: Alice Kofer, die „Vocal Recall“-Sängerin – dieses Mal solo. Sie ist charmant berlinernd, mitreißend und musikalisch-überraschend. Ein Abend zwischen Liebeslyrik und Stadion-Pop – Mitsingen ausdrücklich erlaubt!

Karl-Valentin-Fans kommen am 22. Februar voll auf ihre Kosten. Der Schauspieler Martin Müller-Reisinger und Nenad Uskokovic mit seinem Cello präsentieren unter dem Titel „Die Ver(w)irrungen des Nepermuk Semmelmeier“ skurrilen Humor à la Valentin – ein Duo, das Schauspiel, Musik und Absurdität vereint.

Musik und Hirn-Turbo

Annette Kruhl begibt sich am 8. März „Vom Karma-Coach ins Kuschel-Camp“ und unternimmt dabei einen witzigen Streifzug durch die Coaching-Welt – selbstironisch, klug und herrlich zeitgeistig. Inspirierend, ohne belehren zu wollen, ist sie eine echte Alternative zu einem Abend vor dem Fernseher mit Wahlergebnissen. „Merken Sie sich was“, fragt Sebastian Klussmann, bekannt als „Der Besserwisser“ aus der beliebten ARD-Quizshow „Gefragt – Gejagt“. Klussmann präsentiert Wissen als Bühnenshow: unterhaltsam und interaktiv. Kurz: Hirn-Turbo mit Live-Quiz; am 15. März.
Jazz für „Kenner und Neuentdecker“ gibt es eine Woche später, am 22. März, in der Kulturbühne Max. Das „Triovision“ spielt Arrangements von ausgewählten Stücken und spricht dabei nicht nur Jazz-Kenner an, sondern auch die, die sonst keinen Jazz hören. Charakteristisch für alle Stücke: Melodie und Groove stehen immer im Mittelpunkt.

Am Samstag, den 11. April, gibt es ganz besondere Musik in der Ehemaligen Synagoge zu erleben. Şuanda, ein Trio in der Besetzung Geige, Akkordeon und Schlagwerk, spielen traditionelle Musik Osteuropas und Kleinasiens – ein Abend voller kostbarer Klangmomente: „Von Augenblick zu Augenblick“.

„Alte Hasen“ und Newcomer

Robert Kreis zählt zu den profiliertesten Künstlern, die sich mit Haut und Haar der Weimarer Zeit verschrieben haben. In seinem Programm „Ein Abend mit Robert Kreis“ präsentiert er am 19. April Eleganz, Witz und musikalische Brillanz dieser vergangenen Zeit: Eine Kiste voller Entertainment-Juwelen – unverwechselbar und zeitlos.

Ein Konzert für Gitarrenliebhaber und solche, die es werden wollen, wird am 26. April in der Ehemaligen Synagoge geboten. Im Rahmen der beliebten „Hemsbacher Gitarrenkonzerte“ mit den beiden Ausnahmekünstlern Jule Malischke und Don Ross trifft berührende Intensität und Leidenschaft auf virtuose Technik und packende Rhythmen.

Jonas Greiner ist ein preisgekrönter, noch nicht einmal dreißigjähriger Künstler, der sein Publikum mit Stand-up und Satire am Puls der Zeit mitreißt: Alltagswahnsinn, Weltirrsinn und Humor. Der Titel seines Programms am 10. Mai „Auf Augenhöhe“ bekommt eine ganz besondere Bedeutung, wenn man weiß, dass Jonas Greiner über zwei Meter misst …

Sascha Bendiks, in Hemsbach kein Unbekannter, ist am 13. Juni in der Ehemaligen Synagoge mit „Leichtem Gepäck“ unterwegs und singt seineeigenenpoetisch-verruchten Lieder voller Geschichten, Schnulzen und Heldengesänge für Verlierer – solo, intim und intensiv.

Vorschau auf das 2. Halbjahr 2026

Auch nach der Sommerpause geht es mit der bewährten Mischung aus bekannter und (noch) unbekannter, musikalischer und wortreicher Kleinkunst weiter. Nach Lisa Fitz, die das Programm im September eröffnet, begibt sich der Niederländer Patrick Nederkoorn auf die Bretter des Max und erzählt von der „Orangenen Gefahr“. Mit Thomas Freitag kommt ein echter Kabarettklassiker nach Hemsbach, gefolgt vom Gewinner des Lorscher Abts 2025, Matthias Ningel. Eine Hommage an Bertolt Brecht gibt es in der Ehemaligen Synagoge zu sehen und zu hören, bevor der Literaturpreisträger für grotesken Humor, Max Goldt, in der Kulturbühne Max zu Gast ist. In der Adventszeit begeistert Dr. Markus Weber die ganze Familie mit einem Märchenabend auf Kurpfälzisch, und das Hemsbacher Kulturjahr 2026 endet mit Gitarrenmusik in der Ehemaligen Synagoge.

Infos und Tickets

Alle Veranstaltungen finden in der Kulturbühne Max, Hüttenfelder Straße 44, bzw. in der Ehemaligen Synagoge, Mittelgasse 16, in Hemsbach statt. Beginn ist 19.30 Uhr, Einlass und Catering ab 18.30 Uhr. Karten im VVK und Gutscheine gibt es im Bürgerbüro der Stadt Hemsbach, unter Tel. 0761 888499 99, online unter hemsbach.reservix.de und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Weitere Infos: kulturbuehne-max.de und www.facebook.com/Kulturbühne-Max (pm/red)

Ein Musik-Trio, ein Mann, zwei Frauen, mit folkloristischen Instrumenten.
Şuanda spielen am 11. April in der Ehemaligen Synagoge.Foto: Şuanda, Alina Bauer
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von Stadtverwaltung HemsbachRedaktion NUSSBAUM
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