Erstmals war die Wiesentaler Heimatstube am Tag des Internationalen Museums am 17. Mai geöffnet und die Aktiven des Heimatvereins Wiesental verzeichneten einen sehr guten Besuch in dem kleinen Haus, das nach Aktenlage 1795 erbaut wurde. Es wurden besonders viele auswärtige Besucher registriert. Das Sperren des Verkehrs in dem Teilstück der Lerchenstraße während der Öffnungszeit wurde von den Besuchern positiv aufgenommen, da man nicht auf den inzwischen meist regen Verkehr in dieser Straße Rücksicht nehmen musste und Radfahrer ihre Räder gut abstellen konnten. Erfreut zeigte man sich auch von der neuen Bank, welche die Stadt auf Anregung des Vereins an der Giebelseite aufgestellt hat.
Die Sonderaktion mit Melanie Krämer, die aus ausgelesenen Büchern mittels Buchfaltkunst dreidimensionale Kunstwerke erstellte, fand rege Beachtung. Viele Besucher ließen sich von Ihr die Vorgehensweise beim Entstehen dieser Werke erläutern und wohnten ihrer Vorführung bei. Melanie Krämer überreichte dem Verein das Vereinswappen, das sie durch Buchfaltung an einem Buch dargestellt hat. Es wird im Museum seinen Platz finden.
Das von Vereinsmitgliedern erstellte Diorama des früheren Anwesens des Gebäudes weckte Erinnerungen an die frühere Zeit. Besonders Kinder interessierten sich für Details und ihnen wurde von den „Schöpfern des Werkes“ bereitwillig Auskunft erteilt. Für das Modell sind noch einige Zinnfiguren im Entstehen. Sobald diese fertiggestellt sind, werden wir hier im Mitteilungsblatt über Hintergründe und Einzelheiten des Dioramas zusammen mit Detailbildern informieren. Für den Verein ist es ein Anliegen, die früheren Verhältnisse in Wiesental auf dieser Art festzuhalten, da es nur wenige Unterlagen hierzu gibt.
HPH


