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Das Wölfle – ein Musterbeispiel für den Kampf um eine gute Infrastruktur

Das Freibad in Wolfartsweier besteht seit 1935. Es ist ein Musterbeispiel für den dauerhaften Kampf um eine gute Infrastruktur vor Ort. Schwimmen lernen,...
Das Wölfle bekam 1967 ein 50-Meter-Becken. Das Foto zeigt das neu erbaute Becken.
Der Blick zurück: In das neu erbaute Becken des Freibads Wölfle wird 1967 erstmals das Wasser eingelassen.Foto: Archiv Elga Roellecke

Das Freibad in Wolfartsweier besteht seit 1935. Es ist ein Musterbeispiel für den dauerhaften Kampf um eine gute Infrastruktur vor Ort. Schwimmen lernen, sich zu erholen und sich auf breiter gesellschaftlicher Basis treffen zu können, sind seit dieser Zeit die zentralen Themen des Freibads. Stets war es schwierig, die notwendigen finanziellen und organisatorischen Ressourcen zu erhalten. Hinzu kommt, dass die vorhandenen Baulichkeiten jedes Jahr älter werden. Der Förderverein des Freibads steht weiter dafür ein, das Wölfle-Bad zu erhalten, und hofft auf breite Unterstützung durch die Bevölkerung.

Nachdem das alte Bad von 1935 in die Jahre gekommen war, reifte bereits vor 60 Jahren der Plan für einen Schwimmbadneubau. Der damalige Wolfartsweierer Bürgermeister Hermann Ringwald stellte fest, dass ein Bad immer einen Zuschussbetrieb darstellen würde, doch nütze ein Bad der Allgemeinheit. In der Zeit des Wirtschaftswunders entschloss sich die damals noch selbstständige Gemeinde schließlich für ein großes Becken mit olympiagerechten 50-Meter-Bahnen, einem Sprungturm und einer Kinderrutsche. 1965 wurden die ersten Pläne erstellt. In der Schlossberghalle wurde am 27. Mai 1967 das Richtfest für das neue Freibad gefeiert. 1993 baute die Stadt Karlsruhe das Wölfle zu einem kleineren Familienbad mit 25-Meter-Becken und Kinderplanschbecken um. 2002 übernahm der Förderverein den Betrieb.

Erscheinung
Wettersbacher Anzeiger
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Ausgabe 08/2026
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Orte
Karlsruhe
Kategorien
Panorama
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