
Mit dem modernen Standort bündelt das Tochterunternehmen der Energie Calw GmbH erstmals alle Bereiche unter einem Dach – von Entwicklung und Verwaltung bis hin zur kreativen Projektarbeit.
Horst Graef, Geschäftsführer der deer, sprach in seiner Eröffnungsrede von einem wichtigen Meilenstein: „Der Campus ist ein Ort, der Zukunft atmet. Er steht für das, wofür die deer steht: Beweglichkeit, Nachhaltigkeit und den Mut zu Neuem. Funktion und Ästhetik sind hier wunderbar vereint.“ Der neue Campus soll Menschen, Ideen und Technologien zielgerichtet verknüpfen und damit ein Umfeld schaffen, in dem Innovation entstehen kann – im „Schwarzwald Valley“, wie Graef augenzwinkernd betonte.
Als stellvertretender Oberbürgermeister erinnerte Jürgen Ott an die Anfänge der deer und die frühen Pionierleistungen in der Elektromobilität: „Ende 2010 haben sie mit ein paar Segways angefangen – das war der Start. 2012 kamen zwei E-Autos dazu und Schritt für Schritt wurde das Angebot ausgebaut. Viele Experten sahen damals keine Zukunft in der E-Mobilität, aber Horst Graef schon.“ Dazu gehörten auch das erste Schwarzwald-E-Rallye im Jahr 2012 sowie das erste Elektrorufauto bundesweit in Oberreichenbach. Ott betonte den regionalen Stellenwert des Unternehmens: „Die deer ist heute ein Aushängeschild des Nordschwarzwalds. Als Stadt sind wir richtig stolz, dass das Unternehmen hier zu Hause ist.“
Der Campus vereint nun alle Kräfte der deer an einem Standort – passend zu ihrer Entwicklung als agiles Mobilitätsunternehmen, das mit mehr als 1.000 e-Carsharing-Fahrzeugen an 454 Stationen in vier Bundesländern vertreten ist. Die vollelektrische Flotte, flexible Einwegfahrten sowie die vollständig digitale Buchung über App oder Portal machen die deer zu einem zentralen Anbieter nachhaltiger Mobilität in der Region.
Architekt Michael Frey gab abschließend Einblicke in Planung und Bau des Gebäudes, bevor die Räumlichkeiten offiziell übergeben wurden.
