
Fachschaftsleiterin Britta Niehoff im Gespräch mit Kultusministerin Theresa Schopper
Wie können Schulen junge Menschen besser auf die Herausforderungen einer digitalen und zunehmend polarisierten Öffentlichkeit vorbereiten? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Dialogveranstaltung zur Demokratie- und Medienbildung mit Ministerin Theresa Schopper Anfang März im Begegnungsraum „Mittendrin“ in Walldorf. Auf Einladung des künftigen Grünen-Landtagsabgeordneten Yannick Veits kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Schule sowie Eltern- und Schülerschaft zusammen, um über konkrete Ansätze zur Stärkung demokratischer Kompetenzen im Schulalltag zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und einen offenen Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und politischen Entscheidungsträgern zu ermöglichen.
„Medienkompetenz ist Demokratiekompetenz“, betonte Veits zur Eröffnung der Veranstaltung. Gerade im Umgang mit sozialen Medien, Künstlicher Intelligenz und Desinformation komme der Schule eine zentrale Rolle zu.
In kurzen Impulsstatements schilderten die Teilnehmenden, unter ihnen die Lehrerin und Leiterin der Deutsch-Fachschaft sowie Projektleitung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Bronner-Schule, Britta Niehoff, ihre Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen. In der anschließenden Diskussion stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie Politik und Schulen gemeinsam auf neue Herausforderungen wie Fake News, digitale Desinformation und den Einsatz von KI reagieren können. Kultusministerin Schopper betonte dabei die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Schulen, Bildungsverwaltung und gesellschaftlichen Akteuren. Demokratie- und Medienbildung müsse langfristig gestärkt und stärker im schulischen Alltag verankert werden.
BeSt/Himberger