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Depression im Alter: ein oft übersehenes Krankheitsbild. Psychiatrie Talk am 21. Mai um 18 Uhr im Congress-Centrum im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd

Das ZfP Klinikum Schloss Winnenden lädt im Ostalbkreis zum Psychiatrie-Talk „Depression im Alter: ein oft übersehenes Krankheitsbild“ ein. Die Veranstaltung...

Das ZfP Klinikum Schloss Winnenden lädt im Ostalbkreis zum Psychiatrie-Talk „Depression im Alter: ein oft übersehenes Krankheitsbild“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 21. Mai, um 18 Uhr im Congress-Centrum im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd (Raum Leutze 1+2) statt.

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland und betreffen Menschen aller Altersgruppen. Laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention erkranken jährlich rund 5,3 Millionen erwachsene Menschen in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig Aufklärung, Unterstützung und gute Zugänge zu Behandlungsmöglichkeiten sind.

Gerade im höheren Lebensalter wird eine Depression häufig nicht erkannt. Symptome wie Antriebslosigkeit, Interessenverlust oder Konzentrationsprobleme können leicht anderen Erkrankungen zugeschrieben werden, insbesondere bei einer beginnenden Demenz. Dabei gibt es klare Unterschiede: Menschen mit einer Depression sind in der Regel zeitlich und räumlich gut orientiert. Eine sorgfältige Diagnostik, etwa durch psychologische Testverfahren oder bildgebende Untersuchungen, ist daher entscheidend.

Die Ursachen für Depressionen im Alter sind oftmals komplex. Neben körperlichen Erkrankungen oder neurologischen Veränderungen spielen auch psychosoziale Faktoren eine zentrale Rolle. Der Übergang in den Ruhestand, der Verlust nahestehender Menschen oder zunehmende soziale Isolation können das Risiko für eine Depression deutlich erhöhen. Einsamkeit gilt dabei als einer der wichtigsten Einflussfaktoren.

In seinem Vortrag gibt Andreas Raether, Chefarzt der Klinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie, Einblicke in die besonderen Herausforderungen der Altersdepression. Er erläutert Ursachen, Symptome sowie die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen und zeigt auf, welche Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten es gibt.

Im Anschluss an den rund 45-minütigen Vortrag besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Chefarzt ins Gespräch zu kommen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Ausblick: Nächster Psychiatrie-Talk im Juli „Demenz: frühzeitig erkennen und handeln“

Ein weiterer Psychiatrie-Talk im Ostalbkreis findet am Donnerstag, 23. Juli, um 18 Uhr zum Thema „Demenz: frühzeitig erkennen und handeln“ statt, ebenfalls im Congress-Centrum im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd. Referent ist erneut ZfP-Chefarzt Andreas Raether.

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