
Siegfried Schulz hat dankenswerterweise die Geschichte des Alten Friedhofs recherchiert und in seinem Buch „Einblicke“ 1996 veröffentlicht. Er berichtet über vergessenen Schätze, die sich hinter dem eisernen Tor verbergen.
Vier Friedhöfe hat Waldenbuch in den Jahrhunderten besessen:
Bis heute war es ein wenig besuchter Ort der Stille und Kühle. Er berichtet über die Sühnekreuze, Weinende Engel und gebrochene Rosen sowie über einzelne Grabmale wie beispielsweise.:
"- Da ist das Grabmal der Lehrerdynastie Laiblin. Vater und Sohn tragen den selben Namen, KARL LAIBLIN. Die Tochter und Schwester, MARIE LAIBLIN, war ebenfalls im Lehrberuf tätig. Rechte Schulmeister seien sie gewesen, die Laiblins, fordernd, streng und gerecht. Geschlagen wurde damals in der Schule ganz selbstverständlich. Aber der Pfarrer Flachsland sei schlimm gewesen. Der habe keine eigenen Kinder gehabt und
konnte bis zu sechzig Tatzen (Stockschläge auf die flache Hand) in einer Schulstunde austeilen."


