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Der Heimatverein Oberhausen-Rheinhausen e.V. lädt zu einem besonderen Vortrag über Weißstörche

Der Heimatverein Oberhausen-Rheinhausen e.V. lädt zu einem besonderen Vortrag über Weißstörche am Mittwoch, 13. Mai, 19:00 Uhr nach Oberhausen-Rheinhausen...

Der Heimatverein Oberhausen-Rheinhausen e.V. lädt zu einem besonderen Vortrag über Weißstörche am Mittwoch, 13. Mai, 19:00 Uhr nach Oberhausen-Rheinhausen ein.

Dr. Wolfgang Fiedler, u.a. Leiter der Tiermarkierungszentrale am Max-Planck-Institut in Radolfzell (Vogelwarte Radolfzell) referiert zum Thema besenderte Weißstörche.

Veranstaltungsort: Rheinhaus Event, Hauptstraße 4, 68794 Oberhausen-Rheinhausen

Der Weißstorch ist einer der bekanntesten Zugvögel.

In den letzten Jahrzehnten wurden vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und nationalen wie internationalen Kooperationspartnern rund 1000 Weißstorch-Nestlinge verschiedener Populationen mit kleinen Flugschreibern versehen, um möglichst über ihr ganzes Leben hinweg Daten zum Zugverhalten und zur Lebensweise zu sammeln.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Genetik, Jugendentwicklung, Sozialverhalten, Erfahrungen und äußere Umweltfaktoren zusammenwirken, um das Zugverhalten und letztendlich das Überleben und den Fortpflanzungserfolg eines Zugvogels zu bestimmen. Besonders faszinierend ist dabei die Vielfalt der individuellen Strategien, die wir finden konnten.

Im Vortrag werden u.a. generelle Muster und besondere Wanderungen vorgestellt.

Außerdem geht es darum, welche Wege die Tiertelemetrie zwischen Beringung, Citizen Science und Internet der Dinge künftig einschlagen könnte.

Seit 2020 wurden in der Region zwischen Graben-Neudorf und Reilingen einige Weißstörche mit Sendern ausgerüstet. Des Weiteren finden „Senderstörche“ aus den südlichen und westlichen Gebieten Brutplätze in unserem Bereich.

Der Eintritt ist frei! Zur besseren Planung bittet der Heimatverein um Anmeldung.

Per E-Mail an picke.rheinhausen@gmail.com oder telef. 07254-4040133

„Lukas“, welcher von den vier in Oberhausen-Rheinhausen besenderten Störchen am längsten lebte (Fressopfer Febr. 2026 in Spanien) verbrachte seine ersten drei Winter in Afrika, im Winter 2020/21 flog er sogar über die Sahara bis in den Senegal. Seit 2023 hatte er seinen Horst in Rheinhausen. Obwohl eine großartige Storchenlandschaft direkt vor der Haustür, zog es ihn immer wieder zur AVR (Müllumladeplatz) nach Walldorf.

Hier sein Bewegungsmuster zwischen 2020 – 2025 in der Region

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Ausgabe 19/2026
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