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Der Männergesangsverein Denkingen führt Tradition fort

Der Bittgang ging auf den Dreifaltigkeitsberg Wenn auch der Ursprung der sogenannten Bittwochen immer mehr in Vergessenheit geraten ist, so gibt es...

Der Bittgang ging auf den Dreifaltigkeitsberg

Wenn auch der Ursprung der sogenannten Bittwochen immer mehr in Vergessenheit geraten ist, so gibt es besonders in landwirtschaftlich geprägten Gemeinden in der älteren Generation noch die Bereitschaft, den Herrgott um die Gaben der Natur zu bitten und vor Unwettern und Missernten bewahrt zu bleiben.

„Es ist deshalb ein schöner und guter Brauch, welcher uns alljährlich im Rahmen der Bittwoche auf den Dreifaltigkeitsberg führt“, betonte Norbert Schnee am Dienstagabend in der gut besuchten barocken Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg. Der 2. Vorsitzende des Denkinger Pfarrgemeinderats war voll des Lobes an den Zelebrant Pater Jesuraj Maria Lazar CMF, der in seiner Predigt den Sinn des Bittens, der Dankbarkeit und des friedlichen Zusammenlebens in der Familie und der gesamten Menschheit beleuchtete. Schnee freute sich aber auch besonders, dass der Männerchor unter der Stabführung von Anton Villing und der instrumentalen Begleitung von Ulla Braun die Heilige Messe mit wohlklingenden Chören umrahmte. Zuvor war eine Gruppe zu Fuß vom Kreuz der Familie Schwer auf dem Klippeneck den Weg zu Wallfahrtskirche gepilgert. Ein herzliches „Vergelts Gott“ wurde aber auch den Mitgliedern des Gesangsvereins mit dem Vorsitzenden Joe Schmidt und der Lektorin Gabi Borho gewidmet. Bevor es zur gemütlichen Einkehr in die Johannesklause ging, brachten die Sänger noch mehrere Lieder der Pilgergruppe zu Gehör, welche sich wiederum mit kräftigem Applaus bedankten.

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exklusiv online
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Orte
Denkingen