Der Minoritätsangriff ist eine Schachstrategie, die man kennen sollte. Sie verspricht zumindest lang anhaltende Initiative. Normalerweise ist für einen Angriff eine materielle Überlegenheit erforderlich. Beim Minoritätsangriff wird die Bauernmehrheit des Gegners aber von einer Bauernminderheit angegriffen (meist 2 gegen 3 Bauern). Ziel ist die Schwächung oder Auflösung der gegnerischen Bauernstruktur, um danach einen rückständigen oder isolierten Bauern zu gewinnen. Typisch ist diese Vorgehensweise bei der asymmetrischen „Karlsbader Bauernstruktur“, die beispielsweise in der Abtauschvariante des „abgelehnten Damengambits“ entsteht oder auch in der „Caro-Kann-Verteidigung“ vorkommt. Kombiniert wird dies meist noch mit der Aufstellung der Türme auf der halboffenen C-Linie.
Im Haus der Bürger findet am Montag, 1. Juni wieder um 19 Uhr der Schachabend statt. Gäste sind gerne willkommen. Eine Vereinsmitgliedschaft ist damit nicht verbunden. Wir sind eine Gruppe von Hobbyschachspielern, die sich teilweise schon viele Jahre am ersten und dritten Montag im Monat treffen.


