3,7 Millionen Rentner sind in Deutschland von Altersarmut betroffen. 42 Prozent der Senioren bekommen eine Bruttorente von unter 1000 Euro. Besonders Frauen geraten in die Altersarmutsfalle. Ein Herz für Rentner e.V. unterstützt Rentnerinnen und Rentner, die in Armut leben müssen und bei denen das Geld für das Notwendigste fehlt: die defekte Waschmaschine, eine neue Brille oder auch das Kleingeld für ein Stück Kuchen mit Freunden.
Ein Herz für Rentner e.V. unterstützt in Armut lebende Rentner, die in Deutschland gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Hilfe gibt es für Senioren ab 66 Jahren, deren Rente zwischen 500 und 1300 Euro liegt. Für Frauen ab 70 Jahren, die mindestens zwei Kinder großgezogen haben, gilt die Mindesthöhe von 500 Euro Rente nicht. Sie werden auch dann unterstützt, wenn sie darunter liegen. Senioren müssen lediglich das Antragsformular unter www.einherzfuerrentner.de ausfüllen und einen aktuellen Rentenbescheid, Grundsicherungs- bzw. Wohngeldbescheid beilegen.
Der Verein „Ein Herz für Rentner“ freut sich über Unterstützung: Möglich ist zum Beispiel eine Patenschaft über 38 Euro pro Monat. Betreute Senioren erhalten diesen Betrag als Patenschafts-Hilfe und können frei darüber verfügen. Der Verein stellt außerdem Obst- und Gemüseboxen zur Verfügung, die den Gang zur Tafel ersparen. Auch eine Sofortspende ist möglich: www.einherzfuerrentner.de.
Seit April haben starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren Anspruch auf ein Lungenkrebs-Screening als Früherkennungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen: Sie können alle zwölf Monate mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) untersucht werden. In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 45.000 Menschen an den Folgen von Lungenkrebs. Ziel ist es, bei diesem besonders gefährdeten Personenkreis Lungenkrebs möglichst früh zu erkennen und die Behandlungschancen zu verbessern.
Gesetzlich Versicherte können das Lungenkrebs-Screening in einer allgemeinmedizinischen oder internistischen Praxis durchführen lassen, die sich an der Lungenkrebs-Früherkennung beteiligt. Anspruchsberechtigt sind: Personen zwischen 50 und 75 Jahren mit einem starken Zigarettenkonsum über eine Dauer von mindestens 25 Jahren und von mindestens 15 „Packungsjahren“. Dabei entspricht das Rauchen von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr lang einem „Packungsjahr“.
Die neue Leistung der gesetzlichen Krankenkassen beruht auf einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie der vorausgegangenen Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung des Bundesumweltministeriums. Nähere Infos zum Screening gibt es online auf der Homepage des G-BA: www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/krebsfrueherkennung/lungenkrebs-screening/.
Gutes Sehen ist nicht selbstverständlich. Eine Krankheit, ein Unfall oder das Alter können zur Beeinträchtigung des Sehens führen. Die richtige Unterstützung sowie passende Hilfsmittel helfen dabei, mit einer Sehbeeinträchtigung eigenständig und aktiv zu sein. Das notwendige Wissen liefert die Fachmesse „besser sehen“, die die Nikolauspflege gemeinsam mit einem breiten Bündnis organisiert. Partner ist auch der Sozialverband VdK Baden-Württemberg.
Die überregionale Fachmesse rund ums Sehen ist die größte ihrer Art im süddeutschen Raum. Sie richtet sich an Menschen mit Sehbeeinträchtigung jeden Alters und ihre Angehörigen, aber auch an Augenärztinnen und -ärzte, Rehabilitationsträger, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Lehrkräfte, Fachkräfte aus der Alten- und Behindertenhilfe und alle Interessierten, die sich zum Thema informieren wollen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter: www.fachmesse-besser-sehen.de.


