
Die letzte Sitzung vor der Bürgermeisterwahl fand ohne den amtierenden Bürgermeister statt – er steckte auf der Autobahn fest und schaffte es nicht mehr zum öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung. Diese leitete daraufhin sein erster Stellvertreter, Gerhard Fritscher. Ein kleiner Überblick einiger Themen in aller Kürze.
Beim Neubau der Turmbergschule setzt die Gemeinde nun auf einen Totalunternehmer – Planung und Bau werden an ein Unternehmen vergeben. Dadurch spart Weingarten rund 111.000 Euro an Honorarkosten. Der Gemeinderat fasste den Beschluss bei zwei Gegenstimmen (CDU) und zwei Enthaltungen.
„Alle reden von Bürokratieabbau …“: Beim Thema Bebauungspläne beklagte Gemeinderat Fritz Küntzle (CDU) zu viel Bürokratie. Warum bei Weingartener Vorhaben auch Bruchsal, Stutensee, der KVV und viele andere gefragt werden müssten, wollte er wissen. Das Anschreiben der Träger öffentlicher Belange sei Pflicht, so die Antwort der Verwaltung. Somit bleibt die Bürokratie.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Offenlage des Bebauungsplans Nr. 82 Bruchwiesen sowie die erneute Offenlage des Bebauungsplans „Wohnquartier Buchenweg“ und des Bebauungsplans „Östlich der Bachbühne“ (bei einer Enthaltung).
Die Rathausuhr steht seit einiger Zeit hartnäckig auf zwölf Uhr und das mit Beleuchtung, bemerkte Hans-Martin Flinspach (WBB). An diesem Problem werde schon gearbeitet, versicherte ihm Gerd Weinbrecht (Leitung Fachbereich Tiefbau). Bis dahin schlage er vor, so Flinspach, dass wenigstens das Licht ausgemacht werde.
