Der Winter begleitet uns nun schon eine ganze Weile und ist längst Teil unseres Alltags im Naturkindergarten geworden. In den dunklen Morgenstunden treffen wir uns am Wichtelwagen Dagobert, kommen in der stillen Natur zur Ruhe und lauschen den leisen Geräuschen dieser besonderen Jahreszeit. Wir entdecken immer wieder neuen Frost auf Gräsern und Blättern, bemalen gefrorene Pfützen mit Wasserfarben und gestalten funkelnde Eisfiguren aus Förmchen.
Aber natürlich lässt uns die kalte Jahreszeit auch viel Gelegenheit zum Toben und Entdecken. Frost und Schnee schenken uns täglich neue, kreative Spielideen: Spuren im Schnee lesen, denn Hase, Dachs und Fuchs besuchen wohl des Nachts den Wichtelwagen. Eis sammeln, Schneekugeln rollen oder gemeinsam kleine Winterwelten erschaffen. An manchen Tagen bringt uns der Schnee neue Wege – ist der Pfad zum Wichtelwagen zugeschneit, verbringen wir einen fröhlichen Schneetag am Spielplatz.
Wir beobachten Tiere im Winter und versorgen sie mit Vogelfutter und Nüssen, sehen, wie sich Bäume und Pflanzen verändern und wie der Bach langsam zufriert. Zwischendurch wärmen wir uns mit heißem Tee, bauen Schneemänner und sausen mit Poporutschern unseren Berg hinunter. So erleben wir den Winter mit allen Sinnen – ruhig, kreativ und voller Zauber.