„Das ist heute aber ein langer Weg!“, meinten einige der Waldkinder des Waldkindergartens Hirschberg-Kids. Tatsächlich ging es bei der Entdeckertour letzten Donnerstag nicht nur zur „Waldrutsche“ oder zum „Glücksberg“, sondern noch viel weiter. Das Ziel der Entdeckertour war die Keupergrube beim alten Obersulmer Walderlebnispfad. Unterwegs gab es eine Stärkung durch das Rucksackvesper und so wurde auch das letzte Stück des Weges bewältigt. An der Keupergrube angekommen, wurden die Kinder und Mitarbeitenden des Waldkindergartens von Stefan Fuchs und Thomas Schwarz freundlich begrüßt. Die beiden Fachmänner vom Rathaus erklärten, dass in der Keupergrube eine Station des neuen Wald-Klima-Pfades entstehen soll. Für das „Lebende Bauwerk“ hatten sie schon alles vorbereitet, die Löcher waren gegraben und die Hainbuchen-Setzlinge lagen bereit. „Klar helfen wir. Wir sind gute Schaffer!“, riefen die Kinder. Gesagt. Getan. Die Waldkinder schnappten sich ihre Schaufeln und los gings. Die Setzlinge wurden in die Löcher gesteckt, diese mit Erde aufgefüllt und festgedrückt. Jetzt konnte man auch gut die Kreisform des Bauwerks erkennen und es wurde gefachsimpelt, ob man auch eine Eingangstür oder Sitzbänke braucht. Bis man im Schatten unter dem Blätterdach sitzen kann, wird es noch ein bisschen dauern. Die Waldkinder waren sich trotzdem einig, dass sie noch oft zum „Lebenden Bauwerk“ gehen wollen, um zu schauen, wie schnell die Hainbuchen wachsen werden.