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Die „Schwalbe“ im Schach

Gibt es etwa im Schach vergleichbares wie im Fußball? Eine „Schwalbe“ ist dort ein vorgetäuschtes Foul, um beispielsweise einen Elfmeter zu bekommen....
Schachbrett
Foto: Gerald Winkler

Gibt es etwa im Schach vergleichbares wie im Fußball? Eine „Schwalbe“ ist dort ein vorgetäuschtes Foul, um beispielsweise einen Elfmeter zu bekommen. Bei der „Schwalbe“ auf den 64 Feldern geht es dagegen um Problemschach und die Organisation mit diesem Namen, die als Verein auftritt. Die deutsche Vereinigung von Problemfreunden „Schwalbe“ wurde 1924 in Essen gegründet. Ihr Name leitet sich von einem bekannten Schachproblem her, das ihre Erfinder Johannes Kohtz und Carl Kockelmann „Schwalbe“ nannten. Bei diesem Vierzüger wird nur die Dame hin und her gezogen, bis das Matt nicht mehr abzuwehren ist. Die Gründungsmitglieder haben nur wenige Monate später eine eigene Zeitschrift, ebenfalls mit dem Namen „die Schwalbe“ herausgebracht. Das Vereinsmagazin existiert noch heute. Neben der Zeitschrift wird das Problemschach durch Kompositions- und Lösungsturniere, aber auch Tagungen und Kongresse gefördert. Mitglied kann jeder werden, der sich für Themen wie Hilfsmatt, Selbstmatt oder Retroanalyse und Schachmathematik interessiert.

Die Teilnehmer in der Schachgruppe der Bürgerstiftung befassen sich zu Beginn des Schachabends gerne mit zwei Schachproblemen als Einstieg. Danach wird aber das Spielen bevorzugt. Treffpunkt ist das Haus der Bürger in Aldingen. Die Schachabende finden jeweils am ersten und dritten Montag im Monat um 19 Uhr statt. Den nächsten Termin, Montag, 1. September, also bitte vormerken.

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Remseck Woche – Amtsblatt der Stadt Remseck am Neckar
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Ausgabe 34/2025
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