M-LL: HSG Willstätt/Hanauerland 2 – SpVgg Renningen 30:29 (18:13)
Renningen steigt vorzeitig aus der Landesliga ab
Die Partie begann vielversprechend für die #jungsvomrankbach, die in den ersten zehn Minuten eine Führung von 4:7 herausspielen konnten. Doch die Gastgeber nutzten eine Phase der Unkonzentriertheit der Renninger, um das Spiel zu drehen und mit einer 15:11-Führung in die Halbzeit zu gehen. Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Gäste jedoch große Moral und kämpften sich eindrucksvoll zurück. Sie verkürzten den Rückstand auf 23:22, bevor die HSG erneut einen kleinen Vorsprung zum 29:25 aufbauen konnte. Mit einer starken Abwehrleistung gelang es den Renningern, zwei Minuten vor Spielende noch einmal auf 29:28 heranzukommen. Trotz dieses beherzten Kampfes reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn, und die Mannschaft musste sich, wie so oft in dieser Spielzeit, denkbar knapp geschlagen geben.
Da der Tabellensechste aus Karlsruhe keine Schützenhilfe leisten konnte und der TV Ispringen seine Punkte einfuhr, ist der Abstieg für die SpVgg Renningen besiegelt.
Die #jungsvomrankbach möchten sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den treuen Fans bedanken, die sie die gesamte Saison über begleitet haben, und hoffen auf eine letzte, große Unterstützung beim kommenden Heimspiel.
Es spielten: Britsch (5), Wagner, Stein (4), Grözinger, Schäfer (1), Tomaszewski (1), Maisch (2), Günther (5), Eckert (4), Röckle, Schauerhammer (3), Ristl (3), Eisenhardt (1), Schneider, Kolbe (TW), Scholz (TW).
F-BL: VfL Waiblingen 3 – SpVgg Renningen 28:22 (17:12)
Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel gegen den VfL Waiblingen 3 musste sich die erste Damenmannschaft aus Renningen am Sonntag auswärts mit 28:22 geschlagen geben. Damit bleibt der erhoffte Schritt in Richtung Staffelsieg zunächst aus.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Teams zeigten, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Die Renningerinnen fanden jedoch nur schwer in ihren gewohnten Rhythmus und leisteten sich über die gesamte Spielzeit hinweg zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Waiblingen nutzte diese konsequent aus und konnte sich im Verlauf des Spiels zunehmend absetzen.
Trotz kämpferischer Phasen und großem Einsatz gelang es den Rankbachmädels nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende stand eine 28:22-Niederlage, die vor allem auf die eigene Fehlerquote zurückzuführen ist.
Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Denn mit dem anstehenden Final Four wartet bereits das nächste Highlight der Saison. Hier wollen die Renningerinnen wieder ihr volles Potenzial abrufen und an die starken Leistungen der vergangenen Monate anknüpfen.
Es spielten: Ohlau (1), Kalb, Kaschuba, Stein, Blaich (2), Hochstetter (2), Kindler (1), Gern (TW), Mau (1), Müller (TW), Ernst (8), Glandien, Maier (2), Scherer (5), Weiss.
F-BK: TV Rudersberg – SpVgg Renningen 2 21:23 (10:10)
Sieg reicht nicht zur Meisterschaft
Rankbachmädels sichern sich Platz 2 in der Bezirksklasse
Vor einer beeindruckenden Kulisse mit rund 230 Zuschauer*innen, davon ein Großteil auf Seiten der Gastgeberinnen, entwickelte sich in Rudersberg das erwartete Spitzenspiel um die Meisterschaft mit allem, was dazugehört. Für die Rankbachmädels war die Ausgangslage klar: Nach der Vier-Tore-Niederlage im Hinspiel musste ein Sieg mit mindestens vier Treffern her, um den direkten Vergleich zu drehen und sich die Chance auf die Meisterschaft im letzten Saisonspiel gegen Fellbach offenzuhalten. Die Renningerinnen fanden zunächst nur schwer in die Partie. Defensiv standen die Gäste stabil, im Angriff fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft. Immer wieder verhinderten Ungenauigkeiten und ungenaue Abschlüsse mit dem harzfreien Ball einen besseren Spielfluss. So entwickelte sich eine insgesamt torarme erste Hälfte, in der keine Mannschaft wirklich ins Rollen kam.
Erst Mitte der ersten Halbzeit gelang den SpVgglerinnen ein erster Durchbruch: In der 23. Minute setzten sie sich mit einem starken Lauf und vier Treffern in Folge auf drei Tore Vorsprung ab. Doch die Hausherrinnen nutzten bis zur Pause einige Unachtsamkeiten konsequent aus. Gleichzeitig schlichen sich bei den Rankbachmädels einfache technische Fehler und zunehmende Hektik ein, sodass Rudersberg noch vor dem Seitenwechsel zum 10:10 ausgleichen konnte.
Nach der Pause wollten die Gäste vor allem im Angriff wieder mehr Struktur und Tempo ins Spiel bringen. Zunächst entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich bis zur 42. Minute keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Abwehr der Renningerinnen blieb weiterhin stabil und fair, während die Gegnerinnen zwischenzeitlich immer wieder in Unterzahl agieren mussten. Dennoch gelang es den Rankbachmädels zunächst nicht, daraus ausreichend Kapital zu schlagen.
Dann folgte die stärkste Phase der Renningerinnen: Mit einer geschlossenen Teamleistung, konsequenter Abwehrarbeit und mehreren Tempogegenstößen erspielten sie sich rund zehn Minuten vor Schluss tatsächlich die benötigte Fünf-Tore-Führung. Die Sensation schien greifbar.
Doch angepeitscht von der lautstarken Halle warf Rudersberg noch einmal alles in die Waagschale. Der Vorsprung der Gäste begann zu schmelzen, während sich im Angriff wieder kleinere Unsicherheiten und überhastete Abschlüsse einschlichen. 40 Sekunden vor dem Ende stellten die Gastgeberinnen auf drei Tore Differenz, doch Rudersberg spielte die verbleibende Zeit clever aus und kam wenige Sekunden vor Schluss erneut frei zum Abschluss. Dieser Treffer reichte, um sich trotz Niederlage den entscheidenden Vorteil im direkten Vergleich und damit die Meisterschaft zu sichern.
Für die Renningerinnen bleibt dennoch eine starke Leistung, auf die sie stolz sein können. Die Mannschaft präsentierte sich über das gesamte Spiel geschlossen, unterstützte sich lautstark von der Bank und ließ sich auch von der einseitigen Stimmung in der Halle nicht aus dem Konzept bringen. Umso mehr schmerzen die liegengelassenen Punkte aus den vorherigen Spielen, die diesen Showdown überhaupt erst notwendig gemacht haben.
Glückwunsch an den TSV Rudersberg zur Meisterschaft. Die Rankbachmädels sichern sich verdient die Vize-Meisterschaft, die ihnen auch im letzten Saisonspiel nicht mehr zu nehmen ist. Gerade weil es die erste Saison in dieser Konstellation ist, bleibt das ein beachtenswertes Ergebnis. Dennoch gilt der volle Fokus nun dem Abschluss gegen Fellbach. Die Gäste stehen aktuell auf Rang vier und werden alles daransetzen, den Renningerinnen noch einmal Paroli zu bieten. Die SpVgglerinnen wollen die Saison mit einem Sieg beenden und sich für eine starke Runde belohnen.
Es spielten: Göhring, Broschek (beide im Tor), Braun (10/1), Kayser (5/2), Türksch (3), Braun (2), Lehmann (2), Mittner (1), Bischoff, Gallenz, Kröner, Salzer, Wackenheim, Weber, Weiss.
Sonntag, 03.05.2026
Sporthalle in Denkendorf
11:00 Uhr: M-U40: HSG Sulzbach-Murrhardt - SpVgg Renningen
12:30 Uhr: M-U40: HC Oppenweiler/Backnang – SpVgg Renningen
Rankbachhalle in Renningen
12:00 Uhr: F-BK: SpVgg Renningen 2 – SV Fellbach 2
14:00 Uhr: M-LL: SpVgg Renningen – ASV Ottenhöfen
16:00 Uhr: M-BL: SpVgg Renningen 2 – HSV Stammheim/Zuffenhausen