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Die Stadt Östringen hat prophylaktische Behandlung gegen den Eichenprozessionsspinner durchgeführt

Prophylaktische Behandlung von Eichen beim Kindergarten Johannes Bosco und dem Vogelpark in Östringen Die Stadt Östringen hat die Eichen, die auf dem...
EichenprozessionsspinnerFoto: Pixabay

Prophylaktische Behandlung von Eichen beim Kindergarten Johannes Bosco und dem Vogelpark in Östringen

Die Stadt Östringen hat die Eichen, die auf dem Gelände des Kindergartens Johannes Bosco stehen und die des Vogelparks, durch eine spezialisierte Fachfirma prophylaktisch gegen den Eichenprozessionsspinner behandeln lassen. Da es sich um Bereiche handelt, in denen sich vulnerable Personengruppen aufhalten – Kindergartenkinder und Personal des Kindergartens, Kinder mit Familien und ältere Menschen im Vogelpark –, wird die vorsorgende Behandlung notwendig, um die Bevölkerung vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen. Zum Einsatz kam ein zugelassenes, biologisches Präparat auf Basis des Bakteriums „Bacillus thuringiensis“. Damit der Wirkstoff einen zielführenden Effekt erreichen kann, sind verschiedene Gesichtspunkte zu gewährleisten, wie z.B. das Stadium des Blattaustriebs, das Entwicklungsstadium des Eichenprozessionsspinners und die Wetterbedingungen. Es muss dafür trocken sein und es darf im Anschluss der Behandlung nicht regnen. Zum Zeitpunkt der Maßnahme waren die Wetterbedingungen optimal und die Behandlung erfolgte fachgerecht. Die Stadt Östringen trägt damit Fürsorge, dass sowohl Kindergarten als auch Vogelpark unbeschwert betreten werden können.

Doch trotz aller Sorgfalt und Fürsorge durch die Stadt: Die Natur bleibt Natur! Es kann dennoch vorkommen, dass Härchen des Eichenprozessionsspinners auch über weite Strecken durch die Luft verbreitet werden. Dieses Jahr gibt es prinzipiell viele Raupen, was man an den Fraßspuren an Blättern sieht. Die Vögel freut es, die mit den Raupen ihren Nachwuchs versorgen!

Der Eichenprozessionsspinner

Der nachtaktive Falter liebt es warm und trocken. Deshalb profitiert er von der Klimaerwärmung und sein Lebensraum breitet sich zunehmend nach Norden hin aus. Der Eichenprozessionsspinner legt seine Eier auf Eichen ab. Die daraus schlüpfenden Raupen laufen in langen Prozessionen, daher der Name. Sie haben lang überdauernde Brennhaare, die durch das Nesselgift beim Menschen eine Immunreaktion in Form einer Allergie auslösen können. In der Nähe betroffener Bäume wird um Vorsicht gebeten!

Wie verhalten Sie sich richtig?

  • Abstand zu betroffenen Bäumen halten
  • Keine Raupen und Gespinstnester berühren
  • Nach Möglichkeit die Haut (Hals, Nacken, Unterarme) mit Kleidung bedecken

Was sind mögliche Symptome?

  • Hautrötungen, Hautausschlag, Juckreiz, Entzündungen der Haut
  • Probleme der Atemwege, Bindehautentzündung
  • begleitende Allgemeinsymptome möglich
  • Bei starken Symptomen und allergischer Reaktion: Arzt aufsuchen!

Vorsichtsmaßnahmen

  • Duschen, Haare waschen
  • Kleidung wechseln, nach Möglichkeit bei 60 °C waschen

Weitere Informationen und nützliche Tipps bekommen Sie u.a. auf der Homepage des NABU oder über das Umweltamt der Stadt Östringen: Tel. 07253/207-19 oder per E-Mail: umweltamt@oestringen.de.

Erscheinung
exklusiv online
von Stadt Östringen
08.05.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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