Am Freitag, dem 14. November, kam Mareike und ihre Puppe Luci von der Verkehrspolizei zu den Schulanfängern in die Eschbronner Kindergärten.
Sie erklärte ausführlich, an welchen Merkmalen ein Polizist zu erkennen ist und dass man immer, wenn jemand Hilfe braucht, einen Polizisten ansprechen darf. Auch die Ausrüstung, welche sie bei sich trug, war für die Kinder von großem Interesse. Sogar die Handschellen durften die Kinder ausprobieren. Schnell wurde aber festgestellt, dass sie für Kinderhände viel zu groß waren.
Dass es im Auto wichtig ist, immer den richtigen Sitz zu haben und immer angeschnallt zu sein, zeigte uns Mareike mit Luci, welche sich gerne einmal von selbst abschnallt. Doch als gezeigt wurde, wie Luci bei einer Vollbremsung durch das Auto purzelt, war allen Kindern klar, wie gefährlich es ist, sich während der Fahrt abzuschnallen.
Nachdem ganz ausführlich besprochen wurde, auf was im Straßenverkehr zu achten ist und wie man dafür sorgt, dass die Autofahrer die Kinder besser sehen können, ging es raus auf die Straße. Dort wurde als Erstes gelernt, dass man beim Vorbeigehen hinter parkenden Autos immer darauf achten muss, dass dieses nicht plötzlich losfährt, da die Fahrer die Kinder hinter dem Auto nur sehr schlecht sehen können. An der Straße wurde dann erklärt, dass der Randstein ab jetzt Halte- oder Stopstein heißt. An diesem Stein müssen nämlich alle erst einmal stehen bleiben und schauen, bevor sie die Straße überqueren. Auch ist darauf zu achten, dass man nicht zu weit vorne steht, denn nicht alle Autofahrer halten genügend Abstand.
Nun durften die Schulanfänger selber üben …
„Wir schauen links, wir schauen rechts und noch einmal links, wenn dann nichts kommt, dann stimmt’s!“. Erst dann geht man zügig und gerade über die Straße.
Zum Schluss wurden alle noch einmal geprüft und erhielten ihren Fußgänger-Führerschein.
Das war ein sehr interessanter Vormittag und wir hoffen, dass unsere Schulanfänger im Straßenverkehr immer sicher unterwegs sind.


