Ein Kampfkunsttraining mit Ausrichtung Selbstverteidigung ist nicht nur zeitgemäß, sondern fördert auch wichtige Fähigkeiten wie etwa die Konzentration, die Koordination, das Gleichgewicht oder die Ausdauer. Gehen wir ins Inhaltliche hinein, so ist bei einer ganzheitlichen kombinierten Kampfkunst, wie unsere, die Bandbreite enorm.
Heute möchte ich speziell auf zwei Grundmuster der Schlag- bzw. Stoßtechnik eingehen. Hier unterscheiden wir zwei Grundmuster, nämlich die sogenannten Atemitechniken und die Kettentechniken.
Unter einer Atemitechnik versteht man einen Schlag, Stoß, Tritt oder Stich, der mit maximaler Kraft, Schnelligkeit und Körperspannung ausgeführt wird und dabei für einen kurzen Moment Kontakt mit dem Zielpunkt am Körper des Gegners aufnimmt. Hierdurch wird die aufgebaute Bewegungsenergie auf diesen Zielpunkt übertragen, wodurch die Wirkung erzielt wird. Im Moment des Auftreffens werden alle Gelenke verriegelt und eingerastet.
Hierbei unterscheiden wir folgende Grundarten:
- Schläge, z. B. Schwinger
- Stöße, z. B. gleichseitiger Fauststoß
- Stiche, z. B. Fingerstich auf einen Nerv
- Tritte, z. B. Halbkreisfußtritt
In der Ausbildungslinie, welche in unserem Verein praktiziert wird, spielen (was die Arbeit mit den Armen angeht) harte Atemitechniken jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da das Einrasten und Verriegeln auch immer eine Unterbrechung des Flusses mit sich bringt und für einen kurzen Moment Bewegungsunfähig macht. Wir arbeiten daher vorwiegend nach einem fließenden Prinzip, bei welchem man sich an der Charakteristik von Wasser orientiert. Aus diesem Grund kommen für Schläge und Stöße mit den Armen vorwiegend Kettentechniken zum Einsatz.
Kettentechniken kommen aus dem Kung-Fu und sind eine Alternative zur klassischen Atemitechnik. Eine Kettentechnik zeichnet sich durch ihre kettensägenartige Ausführungsweise aus und ist eine Endlosfolge einer
- Stoß-,
- Stich-, oder
- Schnitttechnik
im Sinne eines Schlagflusses. Hierbei wird also nicht eingerastet und auch nicht mit maximaler Kraft gearbeitet, da man hier auf den Trommelfeuereffekt setzt. Kettentechniken sind verhältnismäßig leicht zu lernen und haben meistens auch die Eigenart an sich, dass die Deckung zu jeder Zeit geschlossen bleibt.
Darüber hinaus gibt es im fortgeschrittenen Bereich Spezialtechniken zu erlernen, welche die Kraft aus dem Körperinneren ziehen und sich stromschlagartig auf einen bestimmten Punkt am Gegner hin entladen. Oder Techniken, welche aus einer lockeren Position heraus auf enorme Beschleunigung abzielen. All diese Themen sind hochinteressant und bedürfen eines jahrelangen Trainings und intensiver Betreuung.
Hierfür bietet unser Training in Kleingruppe das richtige Umfeld, denn die Förderung des Einzelnen spielt eine sehr wichtige Rolle für den Lernerfolg.
Besuche unsere Seite, um Näheres zu erfahren:
info@kombinierte-selbstverteidigung.de
Trainingsort und Trainingszeiten sind:
In der Turnhalle neben der Grund- und Hauptschule in Wehingen.
Einfach vorbeikommen. Wir freuen uns auf Dich.
Geeignet für alle Altersgruppen ab (ca.) 14 Jahren.