
sind die Nacht und die Dämmerung. Nur im Herbst sind die vierbeinigen Stachler auch am Tag unterwegs, um sich noch genug Fettreserven für den Winterschlaf anzufressen. Die bei uns heimischen Igel sind die Braunbrustigel und die zählen ebenso, wie z.B. die Maulwürfe zur Ordnung der Insektenfresser. Da auch sie in den ausgeräumten Landschaften immer weniger Lebensraum finden, zieht es sie immer mehr in menschliche Siedlungen, wo sie Unterschlupf und Nahrung finden. Ihr Nahrungsspektrum ist weit gefächert und umfasst Käfer, Spinnen, Regenwürmer, Schnecken, Larven und sonstige Insekten. Sie fressen weder Gemüse noch Obst. Wer einen Igel im Garten hat, braucht also keine Angst um seine Ernte zu haben, sondern kann sich über einen natürlichen Schädlingsbekämpfer freuen. Bei anhaltenden Temperaturen um den Gefrierpunkt suchen sie nach einem Winterquartier, z.B. Reisig- oder Laubhaufen. Übrigens haben erwachsene Igel 6000 bis 8000 Stacheln und wiegen im Durchschnitt 800 bis 1500 Gramm. Nach einer Tragzeit von 5 bis 6 Wochen, zwischen Mai und September, bringt eine Igel-Dame 5-7 Junge zur Welt, manchmal auch zweimal in einem Sommer. Ganz wichtig: findet man einen Igel, den man für hilfsbedürftig hält, ihm auf keinen Fall normale Milch geben. Igel sind laktoseintolerant und können daran sterben.
Mehr Infos unter: www.weltderigel.de oder www.weltderigel.de/igel-gefunden/


