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Kommunalpolitik

Dr. Andre Baumann MdL besucht Künstlerin Kristin Brümmer

„Kunst braucht Freiräume – und genau solche Orte entstehen hier auf dem Insultheimer Hof“, stellte Dr. Andre Baumann fest.
(v.l.n.r.) Christian Kramberg, Dr. Andre Baumann, Kristin Brümmer und Adolf Härdle im Austausch über Kunst
(v.l.n.r.) Christian Kramberg, Dr. Andre Baumann, Kristin Brümmer und Adolf Härdle im Austausch über KunstFoto: Larissa Rotter

„Kunst braucht Freiräume – und genau solche Orte entstehen hier auf dem Insultheimer Hof“, stellte Dr. Andre Baumann, Landtagsabgeordneter der Grünen, bei seinem Besuch bei Künstlerin Kristin Brümmer fest. Gemeinsam mit Christian Kramberg, Vorsitzendem des Kunstvereins Hockenheim, und Adolf Härdle, Grüner Gemeinderat in Hockenheim, informierte sich der Abgeordnete vor Ort über die künstlerische Arbeit und die Entwicklung des landeseigenen Hofguts als kreativen Standort.

Inmitten der ruhigen, naturnahen Umgebung hat sich in den vergangenen Jahren eine kleine Künstlerkolonie entwickelt. Kristin Brümmer arbeitet hier in einem renovierten Atelier an großformatigen, abstrakten Werken. „Für mich ist Kunst vor allem der Prozess“, erklärte Brümmer beim Rundgang durch ihre Arbeitsräume. „Ich beginne oft intuitiv auf dem Boden, lasse Farbe und Formen entstehen, und erst im Laufe der Zeit zeigt sich, was das Bild werden will.“

Sichtbare Spuren, vielschichtige Strukturen und eine bewusst nicht perfekte, teils diffuse Ästhetik prägen ihre Arbeiten. „Ich mag es, wenn etwas nicht ganz ordentlich ist, wenn Schichten und Veränderungen sichtbar bleiben“, so die Künstlerin.

„Dieser Ort gibt mir Ruhe“

Brümmer widmet sich seit einigen Jahren vollständig der Kunst. Seit 2019 verkauft sie ihre Werke, 2021 folgte die erste Einzelausstellung. Seitdem ist sie regelmäßig bei Ausstellungen und Kooperationsprojekten vertreten. „Dieser Ort gibt mir die Ruhe und die Muse, die ich für meine Arbeit brauche“, sagte sie. „Gerade hier auf dem Hof kann ich mich ganz auf meinen kreativen Prozess einlassen.“

Baumann, der auch Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ist, betonte die Bedeutung solcher Orte: „Kunst und Natur stehen hier in einem besonderen Dialog. Kreative Räume im ländlichen Raum sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Vielfalt unseres Landes.“ Der Insultheimer Hof zeige beispielhaft, wie landeseigene Liegenschaften auch kulturell genutzt und belebt werden können.

„Hier entsteht Gemeinschaft“

Christian Kramberg hob die Rolle des Kunstvereins hervor: „Unser Ziel ist es, Künstlerinnen und Künstler in der Region zu vernetzen und ihnen Sichtbarkeit zu geben.“ Formate wie Ausstellungen und Kooperationen stärken den Austausch. „Der Insultheimer Hof ist dafür ein idealer Ort. Hier entsteht Gemeinschaft ebenso wie individuelle künstlerische Handschrift“, so Kramberg. Auch Adolf Härdle unterstrich die Bedeutung für Hockenheim: „Solche Ateliers bereichern das kulturelle Leben und schaffen Räume der Begegnung.“ Es sei wichtig, kreative Initiativen vor Ort zu unterstützen und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Das ist das Fazit

Zum Abschluss zog Baumann ein positives Fazit: „Hier wird deutlich, was entstehen kann, wenn Engagement, Kreativität und ein passender Ort zusammenkommen. Der Insultheimer Hof ist ein Gewinn für die Region – kulturell, gesellschaftlich und perspektivisch auch als Modell für weitere Projekte.“ (pm/red)

Kristin Brümmer (l.) und Dr. Andre Baumann (r.) schauen sich Werke der Künstlerin an
Kristin Brümmer (l.) und Dr. Andre Baumann (r.) schauen sich Werke der Künstlerin an.Foto: Larissa Rotter
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Hockenheimer Woche
Ausgabe 08/2026
von Wahlkreisbüro Dr. Andre BaumannRedaktion NUSSBAUM
17.02.2026
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