Im Sudan ist die humanitäre Lage weiterhin verheerend – der bewaffnete Konflikt dauert nun drei Jahre an. Rund zwei von drei Menschen, und damit mehr als 33 Millionen Menschen, sind dieses Jahr auf humanitäre Hilfe angewiesen, etwa die Hälfte davon sind Kinder. Über 13 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, ein großer Teil davon im eigenen Land. „Die humanitäre Lage im Sudan ist eine der schlimmsten weltweit und das seit mehreren Jahren. Das Leid, von dem unsere Schwestergesellschaft berichtet, ist unvorstellbar“, sagt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe. Unterstützung ist dringend erforderlich – Bundesregierung kürzt Mittel Angesichts der am Jahrestag (15.4.) durchgeführten internationalen Sudan-Konferenz in Berlin ergänzt er: „Die Menschen in Sudan brauchen nicht nur mehr Aufmerksamkeit sowie Schutz und Sicherheit. Auch mehr Unterstützung ist dringend erforderlich! Deshalb bedauern wir es sehr, wenn uns die Halbierung der Mittel im Bundeshaushalt für humanitäre Hilfe sogar dazu zwingt, unsere Hilfe auch in diesem so krisengeplagten Land zurückzufahren.“ Zivilpersonen und Einsatzkräfte wurden verletzt und getötet – Cholerapandemie mit tausenden von Toten
|