Im Rahmen der zuvor vom Regierungspräsidium Karlsruhe ausgerufenen außergewöhnlichen Einsatzlage (AEL) wurden durch die unteren Katastrophenschutzbehörden der Stadt und des Landkreises Heilbronn mehrere Transportmodule mit insgesamt sechs KTW-B aus den DRK-Ortsvereinen Abstatt, Brackenheim, Heilbronn, Ilsfeld und Möckmühl sowie dem ASB Heilbronn zu einem Evakuierungseinsatz nach Pforzheim entsandt. Lena Fischer und Karina Pauli besetzten das Fahrzeug aus Abstatt.
Für die zwölf Helferinnen und Helfer begann der Sonntag bereits in den frühen Morgenstunden: Gegen 02:00 Uhr hieß es aufstehen und die Einsatzfahrzeuge an den jeweiligen Standorten übernehmen. Um 03:30 Uhr trafen die Einsatzkräfte mit ihren sechs Krankentransportwagen am Sammelpunkt an der Tank- und Rastanlage Wunnenstein an der BAB 81 ein. Dort dankte René Rossow als Vertreter der DRK-Leitungsgruppe allen Beteiligten persönlich mit einer kleinen Aufmerksamkeit in Form einer Merci-Packung für ihren Einsatz. Auch seitens der Geschäftsführung sowie des Präsidiums wurden herzliche Dankesworte übermittelt.
Im Anschluss setzte sich der Verband in Kolonne in Richtung Bereitstellungsraum an der Messe direkt am Flughafen Stuttgart in Bewegung. Nach der dortigen Ausgabe der Einsatzunterlagen und Verpflegung ging es gemeinsam mit insgesamt 44 KTW-B weiter nach Pforzheim.
Vor Ort bestand die Aufgabe darin, verschiedene Einrichtungen mit pflegebedürftigen und/oder gehbeeinträchtigten Menschen zu evakuieren und die Betroffenen in Notunterkünfte zu bringen. Nach Abschluss der Bombenentschärfung wurden die Menschen wieder sicher in ihre Einrichtungen zurücktransportiert. Aufgrund der Entschärfung einer 1.800 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe mit drei Zündern musste ein großer Sicherheitsradius eingerichtet werden. Die Entschärfung, die zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr stattfand, verlief weitgehend komplikationslos. Einer der drei Zünder musste jedoch kontrolliert gesprengt werden.
Zwischen 20:30 Uhr und 21:00 Uhr kehrten die sechs Einsatzfahrzeuge mit ihren zwölf Einsatzkräften wieder an ihre Standorte zurück.
Wir danken allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern herzlich für ihren engagierten Einsatz!!!


