
Am Freitag, 13. März, liest der Berliner Autor Christopher Kloeble um 19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus Hunnenstraße aus seinem neuen Roman „Durch das Raue zu den Sternen“, in dem die Musik eine zentrale Rolle spielt. Alexandra Zinßer (Klarinette), Kathrin Schneider, Stefanie und Jürgen Breidenbach (Klavier) gliedern die Leseabschnitte mit Musik von Bach, Mozart und Beethoven. Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit der ev. Kirchengemeinde mit der Buchhandlung Rau und der vhs Öhringen und wird von Markus Hassler moderiert.
Eintritt ist frei, Spenden erbeten.
Arkadia Fink ist eine Heldin, die man nicht vergisst: 13 Jahre alt, musikalisch hochbegabt und mit reichlich Fantasie gesegnet. Sie will in einem Knabenchor singen, und das um jeden Preis. In ihrem bayerischen Dorf macht sie das zur Außenseiterin. Die Einzige, die Arkadia versteht, ist ihre Mutter: eine extravagante, erfolglose Komponistin, die davon überzeugt ist, dass Beethoven eine Frau war. Doch nun ist Arkadias Mutter verschwunden. Gegen diese schmerzhafte Gewissheit kämpft Arkadia mit überbordender Energie und Vorstellungskraft an. Und sie hat eine Idee: Wenn der berühmte Knabenchor sie aufnimmt und sie auf der großen Bühne singt, wird ihre Mutter zurückkehren. Die Hürden mögen unüberwindbar scheinen – nie hat ein Mädchen in dem Chor gesungen. Aber Arkadia denkt nicht daran, aufzugeben.
Buchhändler Markus Hassler sagt dazu:
Was für ein berührender und manchmal schmerzhaft schöner Roman!
Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Mit starken Bildern, die im Gedächtnis bleiben, gelingt es Christopher Kloeble, das Geheimnis der Musik in Sprache, Gefühle und Gedanken zu übersetzen. Die Geschichte von Moll, deren Liebe zur Musik sie über den mehrfachen Verlust ihrer Mutter hinwegtröstet, ist nicht nur anrührend, sondern auch poetisch und sprachlich stark. Ich freue mich auf das Gespräch über diesen wunderbaren Roman.