Mittwoch, 29.04.2026
ebm-papst-Bezirkspokal Franken – Halbfinale
Friedrichshaller SV - Spfr. Untergriesheim 2:1 (0:0)
Schiedsrichter: David Stahl (Kupferzell)
Assistenten: Pascal Beck, Paul Bergmann, Andreas Beck
Zuschauer: 550
Tore:
0:1 57. Lukas Friedle
1:1 81. Loris Ademaj
2:1 90.+2. Lukas Ryl
Friedrichshaller SV feiert den Finaleinzug
Dank dem Bezirkspokal Franken kam es in dieser Saison zum dritten Stadtderby zwischen dem Friedrichshaller SV und den Spfr. Untergriesheim. Und auch in diesem Aufeinandertreffen ging der FSV, wie schon zweimal zuvor, als Sieger vom Platz. Vor rund 550 Zuschauern wollten beide Mannschaften alles daransetzen, um ins Finale einzuziehen. Vom Anpfiff weg ging es auf dem Kunstrasen hin und her, ohne dass es auch nur ansatzweise zu gefährlichen Toraktionen kam. Dann kam der Friedrichshaller SV nach einer Balleroberung zu seiner ersten Möglichkeit. Über Luca Schumacher landete der Ball bei Marvin Knoll und nach seiner scharfen Hereingabe veränderte der gegnerische Schlussmann mit den Fingerspitzen die Flugbahn des Spielgeräts, sodass Marvin Sieger nicht mehr an dieses gelangte. In den folgenden Minuten versuchte der Friedrichshaller SV häufiger durch Distanzschüsse zum Erfolg zu kommen, die jedoch alle ihr Ziel teilweise recht deutlich verfehlten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit klatschte eine Ecke von Marvin an den Außenpfosten. Kurz darauf versuchte es Yannik Ress mit einem direkten Freistoß, der jedoch über dem Tor landete und so endete eine chancenarme erste Halbzeit torlos.
Auch nach Wiederbeginn ging es munter weiter mit viel Mittelfeldaktionen. Als der Gästetorhüter im Strafraum Marvin Knoll von hinten zu Fall brachte, hatten die Sportfreunde Glück, dass die Pfeife des Schiedsrichters stumm blieb. Weil es nach wie vor nicht zu aus dem Spiel heraus kreierten Möglichkeiten kam, sahen die zahlreichen Zuschauer weiterhin unpräzise Distanzversuche. In der 57. Spielminute nutzte Untergriesheim einen Freistoß zur 0:1 Führung. Rees hatte die Kugel in den Strafraum gezogen, wo Lukas Friedle zur Stelle war und vollendete. Die Heimelf erhöhte die Schlagzahl fand aber zunächst gegen die gut verteidigenden Gäste kein Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Nach einem Konter bekamen die Spfr. Untergriesheim die Möglichkeit die Führung auszubauen, aber Finn Knott setzte das Leder neben den Kasten. Nach einem Foul an Sieger bekam der Friedrichshaller SV einen Freistoß zugesprochen. Marvin Knoll schlug das Leder vor das gegnerische Tor, wo der kurz zuvor eingewechselte Loris Ademaj mit dem Kopf zum Ausgleich einnetzte. Die Minuten verrannen und sicherlich hatten sich die meisten schon auf ein Elfmeterschießen eingestellt, als Lukas Ryl nach einem erneuten Freistoß von Knoll den Friedrichshaller SV in der Nachspielzeit ins Finale schoss. Symptomatisch für die heutige Begegnung war, dass alle drei Treffer nach ruhenden Bällen erzielt wurden. Groß war der Jubel nach dem Abpfiff auf Seiten des FSV, der nach 2013 wieder ein Pokalfinale erreicht hat. Damals war man dem TSV Botenheim im Elfmeterschießen unterlegen. Letztmalig Pokalsieger wurde der Friedrichshaller SV im Jahr 2008 bei seinem Sieg über den FSV Schwaigern. Das Pokalfinale wird am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 16:00 in Brackenheim ausgetragen. Gegner ist die SGM Niedernhall/Weißbach, die den TSV Pfedelbach im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb gekegelt hat.
Fazit: Gegen die Spfr. Untergriesheim brillierte der Friedrichshaller SV zwar nicht, kämpfte aber um jeden Zentimeter Boden, um den Einzug ins Pokalfinale zu realisieren. Nach dem Rückstand behielten die Jungs einen kühlen Kopf und glaubte bis zum Schlusspfiff an das Weiterkommen. Der Erfolg wurde heute eingewechselt. Beide Tore wurden von Spielern erzielt, die nicht in der Anfangsformation gestanden haben.
Bilder gibt es u.a. auf der Homepage des FSV unter nachstehendem Link:
www.fsv-sport.de/index.php/aktuelles
Aufstellung Friedrichshaller SV: Levent Heimannsberg, Yannick Bruck (64. Jonas Pöllmann), Hans Günther Liebendörfer, Matteo Haas, Marvin Sieger (75. Loris Ademaj), Luca Schumacher (75. Jonas Schneider), Marvin Knoll, Marco Bickel (65. Lukas Ryl), Adrian Nicolae Radu, Ron Grajqevci, Yannic Wasser
Bank: Markus Kaminik, Michael Wodarz, Leon Vesa, Pascal Wasser, Fabio Schumacher
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