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Edelbrände von Streuobstwiesen

Im Schwäbischen Schnapsmuseum drehte es sich beim Tag der Streuobstwiesen um diese wertvolle Kulturlandschaft. Diese sind ökologisch äußerst wertvoll,...
Gerne verkosteten die Besucher im Schwäbischen Schnapsmuseum exklusive Schnäpse aus Streuobstprodukten.Foto: Foto Dina Biedermann

Im Schwäbischen Schnapsmuseum drehte es sich beim Tag der Streuobstwiesen um diese wertvolle Kulturlandschaft. Diese sind ökologisch äußerst wertvoll, beherbergen sie doch bis zu 5 000 verschiedene heimische Tiere und Pflanzenarten. Das Streuobst hat auch keinen großen Absatz mehr, da der Most früherer Zeiten fast weggefallen ist. Eine Möglichkeit zur Verwertung ist das Schnapsbrennen. Viele Besucher nahmen die Möglichkeit einer Verkostung dieser 41 Streuobstprodukte wahr. Da es in Baden-Württemberg mehr Kleinbrennereien gibt als im übrigen Deutschland zusammen, welche das Obst der Streuobstwiesen verarbeiten, gibt es hier mehr Streuobstbäume als im sonstigen Deutschland zusammengenommen. Diese Brennereien fertigen ganz spezielle sortenreine Brände. Darunter sind auch viele kaum mehr bekannte Sorten wie Palmischbirne, Öhringer Blutstreifling, Nägelsbirne, Speierling, Pflästerlesbirne oder Zibarten. Die Kunst der Kleinbrenner ist, das Aroma dieser alten Obstsorten im Brand zu konservieren.

Erscheinung
Nachrichtenblatt – Amtsblatt für die Stadt Bönnigheim und die Gemeinden Kirchheim am Neckar und Erligheim
Ausgabe 21/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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