Die Wende zum Christentum
Für die entscheidende Kehrtwende in ihrem Leben dürfen zwei Ereignisse von Bedeutung sein:
Da ist zum einen das Glaubenszeugnis einer Freundin zu nennen, deren Mann im Ersten Weltkrieg gefallen war und die im christlichen Glauben Hoffnung und Trost gefunden hatte.
Hier habe Edith zum ersten Mal das Geheimnis des Kreuzes Christi verstanden. Zum anderen waren es die Schriften der Heiligen Teresa von Ávila, einer berühmten Mystikerin, mit denen sie sich im Rahmen ihrer Studien beschäftigte. Beides berührte sie in ihrem Inneren so stark, dass sie beschloss, sich 1922 in der Martinskirche in Bad Bergzabern taufen zu lassen. Obwohl sie damals auch schon den Wunsch hatte, Ordensschwester zu werden, verschob sie diesen Schritt mit Rücksicht auf ihre Mutter. So arbeitete sie von 1922 bis 1933 als Lehrerin in Speyer und als Dozentin für wissenschaftliche Pädagogik in Münster. Sie hielt Vorträge im In- und Ausland. Von tiefem Gottvertrauen erfüllt wurde sie eine wichtige Beraterin für Menschen, die an ihrem Glauben zweifelten. Sie selbst schöpfte Kraft aus der Eucharistie und dem täglichen Gebet.
Bei dem dritten Teil unserer Lesereihe am Mittwoch, dem 22. April 2026 um 15 Uhr im Pfarrzentrum Ubstadt hören wir das letzte Kapitel
Zur Lesung laden wir herzlich ein.
Wir bitten um Anmeldung bei Doris Simianer: Telefon 63884