Nach zwei Jahren Pause fand am 22. April 2026 bereits zum sechsten Mal das beliebte Treffen ehemaliger Sindeldorferinnen und Sindeldorfer in der Pfarrscheune statt. Rund 70 „Ehemalige“ waren der Einladung Ihrer Sindeldorfer Weggefährten gefolgt und sorgten für ein fröhliches Wiedersehen voller Erinnerungen, Gespräche und herzlicher Begegnungen.
Schon beim Ankommen war die große Freude spürbar: Überall hörte man freundliche Begrüßungen, herzliches Lachen und Sätze wie „Bist du es wirklich?“ oder „Dich hätte ich fast nicht erkannt!“. Viele hatten sich über Jahre nicht mehr gesehen und nutzten die Gelegenheit, alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen.
Miriam Kemmer-Hofmann begrüßte stellvertretend für das Organisationsteam die Gäste herzlich und freute sich über die große Resonanz. Auch Stefan Hillenmaier vom Ortschaftsrat hieß die Besucher im Namen der Ortschaft willkommen. Er zeigte sich beeindruckt vom starken Zusammenhalt und der tiefen Verbundenheit vieler ehemaliger Sindeldorfer mit ihrem Heimatort und dankte allen Helferinnen und Helfern, die dieses besondere Treffen möglich gemacht haben.
Nach Kaffee und einem außergewöhnlich leckeren Kuchen- und Tortenbuffet wurde in gemütlicher Runde erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Gemeinsam gingen die Teilnehmer die Straßen Sindeldorfs durch und erzählten, wo sie früher gewohnt hatten und welche Hausnamen einst bekannt waren.
Ein besonderer Höhepunkt war der eindrucksvolle Film über Sindeldorf, den Mario Rezbach erstellt hatte. Da eine gemeinsame Rundfahrt durch die Fluren nicht möglich war, bot der Film viele schöne Eindrücke aus der Heimat. Natürlich wurde auch beim Sindeldorfer Lied kräftig mitgesungen.
Auch die Gäste mit der weitesten Anreise wurden gewürdigt: Hermine Pils aus Esslingen sowie Konrad Grübel aus Frankfurt hatten die längste Strecke auf sich genommen, um dabei zu sein.
Nach dem Gruppenfoto vor der Kirche wurde weiter erzählt, gelacht und an frühere Zeiten erinnert. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit Wurstsalat gratulierten alle den Geburtstagskindern des Monats März mit einem Geburtstagsständchen.
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land“ fand die rundum gelungene Veranstaltung einen stimmungsvollen Ausklang. Alle waren sich einig: „Es wor widder sou schü!“ – und deshalb soll es auch künftig weitere Treffen geben.
Ein herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Service und in der Küche, den vielen Kuchen- und Tortenbäckerinnen sowie allen Unterstützenden, die mit ihrem Einsatz diesen besonderen Nachmittag voller schöner Erinnerungen möglich gemacht haben.


