„Es war ein sehr schöner Abend. Der Liederkranz macht das super mit der Abwechslung zwischen den Chören und das gemeinsame Singen bei der Zugabe „Es tönen die Lieder“ im Kanon war schön. Und dann erst der Käseteller – lecker!“, so fasst es eine begeisterte Zuhörerin zusammen.
Am Samstag, den 9. Mai lud der Liederkranz 1911 Poltringen e.V. in die Turnhalle nach Poltringen zum großen Konzert ein. Um 18 Uhr strömten die Gäste in die liebevoll dekorierte Halle und versorgten sich mit genussversprechenden Essenstellern und Getränken. Der laue Abend war sehr einladend, die Wartezeit und die Pause draußen zu verbringen. Um 19 Uhr stimmten die Frauen charmant ein mit Liedern wie „Für Frauen ist das kein Problem“, „Crescendo-Chor“, dem eigens komponierten Lied zum 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr, und „Warteschleife“. Das jüngere Publikum lachte vor allem beim letzten Lied viel. Der neu gewählte 1. Vorstand Daniel Baur begrüßte das Publikum und Christa Brunnenmiller führte als Moderatorin weiter durch den Abend. Mira Kokalari, die Chorleiterin, betonte, dass die Chöre stolz auf ihr buntes Repertoire sein könnten, das in nur vier Monaten einstudiert wurde und zusammen mit Gotthilf Greiner am Klavier in wenigen Singstunden den letzten Schliff bekam. Beim „Bajazzo“ vom gemischten Gesamtchor und den kroatischen Volksliedern vom Männerchor schwelgte und sang das ältere Publikum mit. Ein Ehepaar berichtete begeistert, „modern, traditionell, überraschend und zum Mitsingen“. Mit „Im Dorf, wo ich geboren bin“ brachte der Männerchor die Liebe zum Heimatdorf stimmgewaltig zur Geltung. Ebenso stimmgewaltig präsentierten Kerstin Munz und Mira Kokalari den Dialog zweier Katzen. Ein heiteres Duett, das heiter und überrascht in die Pause einleitete. Nach der Pause traten die Chöre wieder abwechslungsweise auf. Highlights waren vom Männerchor „Ein kleiner grüner Kaktus“, von den Frauen „Fahrrad fahr’n“ und vom Gemischten Chor „Mir im Süden“. Der Aperol war ausverkauft, auch wenn einige Plätze, ob umliegender Veranstaltungen, leider frei blieben. „Echt bockstark! Ihr seid tierisch unterwegs“, bringt es eine junge Zuhörerin heiter auf den Punkt. „Ohrwurm“ mit der Schafherde und das Katzenduett lassen einen nicht mehr los.“


