
Mit einer gut besuchten Finissage ist die Ausstellung „Früherland“ von Lutz Schäfer und Thomas Heyl am vergangenen Sonntag im Alten Milchhäusle zu Ende gegangen. Vier Wochen lang hatte der KunstRaum Neureut Besucherinnen und Besucher eingeladen, den eigenwilligen Dialog zwischen Skulptur und Papierarbeit zu entdecken.
In der letzten Woche wurde das Früherland noch einmal besonders lebendig: Mehrere Klassen der Nordschule besuchten die Ausstellung und erkundeten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen die Werke. Anschließend setzten die Kinder ihre Eindrücke unter Anleitung der Kulturvermittlerin Melanie Janas in eigene Papiermaché-Arbeiten um: kleine Fantasiefiguren, Gehäuse und Formen, die im November bei der Jahresausstellung des KunstRaum Neureut präsentiert werden.
Die Finissage selbst bot einen feierlichen Schlusspunkt. Frank Thomé sorgte mit seiner Performance „Wort Variationen“ für einen klangvollen Abschluss, der Papier in ungewohnter Weise zum Leben erweckte.
Beide Künstler zeigten sich zufrieden mit der Resonanz und der intensiven Auseinandersetzung ihres Publikums. „Besonders schön war zu sehen, wie neugierig die Kinder an die Kunst herangegangen sind“, sagte Lutz Schäfer. Auch der KunstRaum Neureut zieht eine positive Bilanz und dankt allen, die das Projekt unterstützt und begleitet haben.
Wer die kreative Arbeit des Vereins näher kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, am 22./23. November die Jahresausstellung im Lammsaal zu besuchen. Dort werden nicht nur die Schülerarbeiten zu sehen sein, sondern auch neue Werke der Mitglieder. Und auch musikalisch wird an dem Wochenende einiges geboten. Das Programm finden Sie auf www.kunstraum-neureut.de.


