
Aus der Jahreshauptversammlung:
Neben den sichtbaren Veranstaltungen wurde auch vereinsintern viel geleistet. Die Einführung einer Vereinsplaner‑App, recherchiert und betreut von Hans‑Martin Bothmann, habe die Organisation spürbar erleichtert, auch wenn noch nicht alle Funktionen ausgeschöpft würden. Öffentlich präsent ist die IGfD mit wöchentlichen Beiträgen im Mitteilungsblatt – darunter die Serie „Warum ich mich in der IGfD engagiere“ – sowie mit lebendigen Instagram‑ und Facebook‑Kanälen.
Im Januar 2026 bot die IGfD zwei viel besuchte Workshops zur Zivilcourage mit dem Heidelberger Verein „SicherHeid“ an – praxisnah, übungsorientiert, mit sehr positiver Resonanz. Daneben sprangen Christiane Haase, Siegmar Reiß und Eli Walter kurzfristig für ein Angebot im städtischen Ferienprogramm ein und besuchten mit Kindern die Friedrich‑Ebert‑Gedenkstätte – ein Beispiel, wie niedrigschwellig politische Bildung aussehen kann.
Der Verein hat 111 Mitglieder ein Jahr nach der Gründung – ein Wert, der vor allem rund um zentrale Veranstaltungen stieg, sich aber über das gesamte Jahr hinweg stabil entwickelte. Finanzielle Grundlage des Vereins sind über 14.000 Euro Einnahmen, größtenteils Spenden und Fördermittel; nach Abzug der Ausgaben – insbesondere für das Demokratiefest – verbleiben rund 7.000 Euro. Ein wesentlicher Teil ist bereits für das Demokratiefest 2026 verplant. Dieses soll am 27. Juni 2026 stattfinden.
Für das kommende Jahr skizzierte der Vorstand eine dichte Agenda: Die Kooperationen sollen fortgeführt, der „Demokra‑Tisch“ im Begegnungszentrum Mittendrin als offenes Gesprächsformat etabliert und Lesungen, Workshops und Fortbildungen für Mitglieder und Öffentlichkeit angeboten werden. Zudem stehen Gedenkveranstaltungen im Herbst auf dem Plan. „Wir wollen viel – aber immer im Maß des Machbaren“, so Coch. „Entscheidend ist, dass jede und jeder die eigenen Grenzen achtet.“
Am Ende eines ereignisreichen Abends blieb ein Leitmotiv, das Coch gleich mehrfach betonte: Demokratie leben. Im Feiern – wie beim Demokratiefest. Im Erinnern – in Gedenkformaten, die Vergangenheit ernst nehmen. Und im Vernetzen – mit Schulen, Gemeinden, Jugendgremien und Initiativen. „Das erste Jahr hat gezeigt, was möglich ist, wenn viele sich einbringen“, sagte sie. „Darauf bauen wir 2026 auf – mit Mut, Respekt und Freude am Miteinander.“
Patrick Schmidt-Kühnle, für die Initiative Gemeinsam für Demokratie
Nächstes Vereinstreffen am Mittwoch, den 4. März 2026, um 19.30 Uhr im kleinen Pfarrsaal der katholischen Kirche