Sobald ein lautes Tatütata zu hören ist, springen die Kinder des Dorastifts ans Fenster oder an den Gartenzaun, um zu sehen, ob die Polizei, Feuerwehr oder ein Krankenwagen auf der Hauptstraße vorbeiflitzt.
Am vergangenen Donnerstag konnten wir bei einem Besuch beim Roten Kreuz Rettungssanitäter und einen Krankenwagen aus nächster Nähe erleben. Die beiden Sanitäter Rojin und Luca demonstrierten am Riesenplüschbären Melanie eindrücklich, wie man einen Verletzten auf der Bahre fixiert, bevor er im Krankenwagen transportiert wird. Danach durften sich mutige Kinder selbst auf die Bahre legen.
Der Riesenplüschbär Tobi lag schon im Krankenwagen. An ihm wurde den Kindern gezeigt, wie ein Bein provisorisch geschient wird und was es bedeutet, beatmet zu werden oder eine Infusion zu bekommen. Alle Kinder durften danach den Krankenwagen mit seiner vielfältigen Ausstattung von innen bestaunen. Natürlich erfuhren wir auch, wo Blaulicht und Sirene eingeschaltet werden.
Anschließend hatten wir im Seminarraum noch Spaß, als Rojin Luca einen Kopfverband anlegte und die Kinder anleitete, sich gegenseitig die Arme zu verbinden.
So gingen die Kinder, aussehend wie Verletzte, um einiges schlauer und froh, dass es das Rote Kreuz gibt, zurück in den Kindergarten.
Einen großen Dank an Rojin und Luca, die uns die Arbeit des Roten Kreuzes so kindgerecht erleben ließen und an alle, die ehrenamtlich für das DRK tätig sind.