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Ein Krippenspiel voller Wunder – Das Weihnachtsmusical der Leo Kidz

In der Kinderkrippenfeier in der Kirche in St. Leon verwandelt sich der Kirchenraum in eine warme Bühne. Die Leo Kidz, unter der Leitung von Matthias...
Kinder bei der Krippenfeier
Foto: Adelfang

In der Kinderkrippenfeier in der Kirche in St. Leon verwandelt sich der Kirchenraum in eine warme Bühne. Die Leo Kidz, unter der Leitung von Matthias Fuchs und Angelika Adelfang, präsentieren ihr Weihnachtskrippenmusical „5 Brote und 2 Fische zu Weihnachten“ mit Liedern von Irene und Oliver Fietz. Das Herzstück des Musicals war eine warmherzige Erzählung aus der Sicht eines Hirten, der nach vielen Jahren seinen Enkeln von dem größten Wunder erzählt, das er je erlebt hat, nämlich von Jesu Geburt und von dem Augenblick, als die Enkel selbst Jesus begegneten. Den richtigen Ton gaben an am E-Piano Özer Dogan, am Schlagzeug Andreas Schell und mit Gesang Vanessa Kraft.

Der Hirte (Opa-Mira Könen) führt seine vier Enkel durch die Nacht der Geburt Jesu. Die Enkel, Lotti, Ella, Raphael und Justus, waren gerade eben Jesus begegnet, berichten staunend von dem, was sie gesehen haben: Wie aus wenig Großes wurde. Fünf Brote und zwei Fische, geteilt unter der Menge, reichen aus, um Hunger zu stillen und Herzen zu öffnen. Das Lied „Ein Wunder ist geschehen“ begleitete diese Worte mit warmer Melodie. Die Erzählung aus der Hirtenperspektive verlieh dem Musical eine intime Note: Es ist eine Geschichte vom Vertrauen und vom Staunen. Der Hirte erinnerte sich an die stillen Augen der Menschen, an die Geduld und die Liebe, die Jesus zu allen zeigte – unabhängig von Alter, Herkunft oder Status. Seine Enkel beschreiben, dass Jesus nicht wie andere Erwachsene war: Er hörte zu, teilte und machte aus dem, was wenig war, viel. Szenisch wurden während der Erzählung des Opas immer wieder Passagen von den Leo Kidz dargestellt, wie beispielsweise die Hirten am Lagerfeuer, denen die Engel erschienen und die Geburt Jesu verkünden, die Ankunft der Hirten bei Maria und Josef im Stall und Kommentare der Hirten über das besondere Erlebte. Musikalisch wechseln sich ruhige, nachdenkliche Lieder (Ein Stall, ein paar, ein kleines Kind) mit fetzigen und schwungvollen Songs (Tanzen, Singen, Jubeln, Stampfen oder Gott zeigt den Weg) ab. Verstärkt wurden die Liedtexte, die auch auf einer Leinwand zu lesen waren, durch einfache und doch wirkungsvolle Bewegungen, die den Kern jeder Szene hervorgehoben hatten, wie Teilen, Vertrauen, Liebe. Das Weihnachtsmusical endet mit einem gemeinsamen Moment der Besinnung. Alle Darsteller versammeln sich um den Krippenstall, sangen das Abschlusslied „Weihnachten – Wundernacht“ über die Fülle, die entsteht, wenn Menschen geben, was sie haben. Eingebettet war das Kindermusical in einen liturgischen Rahmen mit Gebeten, Fürbitten, Vaterunser und bekannten Weihnachtsliedern unter Leitung von Gemeindereferentin Melanie Fehrenbacher. Die Kinder durften ein Giveaway in Form einer Ausmalkarte mitnehmen. Die zuschauenden Familien gingen erfüllt nach Hause, getragen von der Wärme eines besonderen Weihnachtswunders, das nicht nur in der Geschichte, sondern auch im Alltag weiterlebt.

Kinder bei der Krippenfeier
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Amtsblatt der Gemeinde St. Leon-Rot
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Ausgabe 02/2026
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