Am Montag früh traf sich eine Delegation des Bürgerbusvereins Ebersbach schon in aller Herrgottsfrühe um kurz vor 5:45 Uhr am Bahnhof Ebersbach. Und um das Klischee zu erfüllen, fiel gleich der erste Zug der Bahn für die Reise nach Born in die Niederlande von Ebersbach nach Esslingen aus. Deshalb gings dann mit dem Auto schnell-schnell erst nach Plochingen und von dort dann mit dem Zug nach Esslingen, wo der ICE nach Düsseldorf dann gerade so noch erreicht wurde. Zum Aufwachen ist so ein Zugausfall besser als ein Kaffee…
Im ICE wurde dann zuerst einmal das Gespräch mit der Firma VDL, dem Hersteller das aktuellen Eberbusses, nochmals en Detail vorbereitet. Kurz nach 10:30 Uhr wurden die Bürgerbus-Engagierten dann von Damon Meuffels von VDL in Aachen begrüßt und mit einem VDL-Kleinbus ging es dann über die Grenze in die Niederlande zum Produktionsstandort von VDL Special Vehicles in Born. Bei leckeren belegten Brötchen mit holländischem Käse, Obst und Kaffee wurden sogleich intensiv die Wünsche des Bürgerbusvereins für das neue Fahrzeug mit den technischen Lösungen und Angeboten von VDL abgeglichen.
Danach bekam die Gruppe bei einer Führung einen guten Eindruck über die Produktionsschritte für den Bürgerbus-Umbau und konnten dann ein fertiggestelltes und voll ausgestattetes Fahrzeug in Augenschein nehmen. Mit diesen Eindrücken gings anschließend nochmals in Klausur und es wurde gefachsimpelt und optimiert. Um kurz vor 14 Uhr war es dann auch schon wieder an der Zeit, die Rückfahrt anzutreten und nach einer trotz Grenzkontrollen staulosen Fahrt gings dann vom Bahnhof Stolberg im Rheinland vorbei an Braunkohle-Tagebau-Halden und -Kraftwerken nach Köln. Die halbe Stunde Aufenthalt wurde noch für eine kurze Einkehr und Stärkung im Deutzer Brauhaus am Bahnhof Köln-Deutz genutzt. Auf der Rückfahrt im ICE nach Esslingen wurden nochmals die Erkenntnisse Revue-passieren gelassen und für das Jubiläums-Fahreressen aus Anlass von 20 Jahren Eberbus am 16. Oktober 2026 Ideen gesammelt und dieses geplant.
Um kurz nach 20 Uhr erwartete die Gruppe dann noch eine unangenehme Überraschung am Parkhaus Plochingen in Form eines Strafzettels am Privat-PKW, der morgens in Hektik dort geparkt wurde. Wer rechnet denn heutzutage in Zeiten von Kennzeichen-Scan mit anschließender Bezahlung damit, dass man dort ein Parkticket am Automat ziehen und im Auto anbringen muss…
Vielen Dank an dieser Stelle an die drei Ehrenamtlichen Helmut Benke, Willi Metka und Reinhard Klay, für ihre Zeit, ihr Engagement und dass Sie diese Fast-15-Stunden-Tour mitgemacht haben!

