Am vergangenen Wochenende empfingen wir die TSG Ketsch in der Schauenburghalle. Die Gäste vom Rhein waren gut in die Saison gestartet und gingen daher als Favorit in die Partie. Dennoch war man sicher, dass hier ein Heimsieg eingefahren werden kann. Der positive Trend aus den vergangenen Spielen setzte sich zunächst fort: Die Abwehr stand stabil, und so konnten wir die Gäste in den ersten zehn Minuten bei lediglich zwei Treffern halten. Auch im Angriff knüpften wir an die guten Ansätze der letzten Wochen an, bewegten den Ball schnell und kamen zu ordentlichen Chancen. Etwas Aluminiumpech verhinderte jedoch eine höhere Führung. Nach 15 Minuten stand daher nur eine 6:5-Führung auf der Anzeigetafel. In der Folge gelang es uns zunächst, den Vorsprung Schritt für Schritt auszubauen. Mit den Treffern von Lukas Jünger und Ben Brauneck stellten wir die höchste eigene Führung (12:8) her. In dieser Phase verpassten wir es jedoch, uns für die weiterhin starke Abwehrleistung zu belohnen und den Abstand deutlicher zu gestalten. So blieb es bis zur 27. Minute bei einem Vier-Tore-Vorsprung. Dann kam leider der Bruch: Innerhalb von zweieinhalb Minuten verkürzten die Gäste mit schnellen Toren auf 14:13 und konnten somit die Partie zur Halbzeit weiterhin völlig offenhalten.
Nach dem Seitenwechsel folgte die schwächste Phase unseres Teams. Statt den alten Vorsprung wiederherzustellen, lief offensiv zunächst kaum etwas zusammen. Auch defensiv verloren wir zunehmend den Zugriff.
Erst in der 38. Minute erzielte erneut Lukas Jünger das erste Tor der zweiten Hälfte für uns. Auf Ketscher Seite drehte Daniel Arentz dagegen richtig auf und kam am Ende auf 13 Treffer und aus Dossenheimer Sicht leider zu einem Top-Auswärtsspiel. Eine torlose Phase von elf Minuten macht es naturgemäß schwer, ein Handballspiel zu gewinnen. Aus der einstigen Vier-Tore-Führung wurde ein Vier-Tore-Rückstand. Zwar fanden wir offensiv danach wieder etwas besser ins Spiel, doch defensiv gelang es nicht, an die Stabilität der Anfangsphase anzuknüpfen. Und wenn wir uns in der Abwehr doch einmal den Ball erkämpften, scheiterten wir im Angriff zunehmend am immer stärker werdenden Gästetorhüter. Der Rückstand ließ sich daher nicht mehr entscheidend verkleinern, sodass am Ende eine 28:32-Niederlage zu Buche stand.
Trotzdem war eine klare Leistungssteigerung in unserem Spiel zu erkennen, eine Entwicklung, auf der wir in den kommenden Wochen weiter aufbauen wollen und müssen. Vielen Dank an unsere Zuschauer für die Unterstützung. Wir freuen uns darauf, euch am kommenden Sonntag zum wichtigen Heimspiel gegen die S3L erneut in der Schauenburghalle begrüßen zu dürfen.
(Unholz)


