Ende Juni wäre sein 100ster Geburtstag gewesen. Erinnert wird an Wolfgang Unzicker, der 2006 verstorben ist. Er war ab 1950 bis Ende der 1960er Jahre der wohl stärkste deutsche Schachgroßmeister. Er wurde siebenmal Deutscher Meister und spielte bei zahlreichen Schacholympiaden in der Nationalmannschaft. So erzielte er gleich bei seiner ersten Schacholympiade am Spitzenbrett das beste Einzelergebnis und mit der Mannschaft erreichte er den dritten Platz. Dabei war Unzicker kein Schachprofi. Der Jurist arbeitete als Richter. Sein Sieg gegen den aufstrebenden Bobby Fischer 1960 beim Schachturnier in Buenos Aires ist nur einer von vielen Erfolgen.
Der Rekordnationalspieler erhielt in München die Stadt-Medaille, 1995 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und der Deutsche Schachbund ernannte ihn 2003 zum Ehrenmitglied.
Lust auf eine Schachpartie in netter Gesellschaft? Da bietet sich die Schachgruppe der Bürgerstiftung an, die sich am Montag, 21. Juli wieder um 19 Uhr im Haus der Bürger zu ihrem Schachabend trifft.