Am 7. November wurde das Bergstraßen-Gymnasium Hemsbach offiziell als Geopark-Schule ausgezeichnet. In Anwesenheit des gesamten Kollegiums überreichten Petra Habeck, Projektleitung Bildung für nachhaltige Entwicklung, und Pia Mack-Gnirß, Projektleitung Wander-Infrastruktur, vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald die offizielle Geopark-Plakette an die Schule und informierten über die Ziele und Angebote des Geoparks.
Die Auszeichnung steht für das Engagement der Schule in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und markiert den Beginn einer engen Zusammenarbeit mit dem UNESCO Global Geopark Bergstraße-Odenwald. Dieser erstreckt sich über 3.800 Quadratkilometer in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern und widmet sich dem Schutz, der Erforschung und Vermittlung geologischer, ökologischer und kultureller Besonderheiten.
Als Geopark-Schule nutzt das Gymnasium künftig seine Umgebung gezielt als Lernort, um Schülerinnen und Schüler für Natur, Geologie, Artenvielfalt und nachhaltige Ressourcennutzung zu sensibilisieren. Die Themen des Geoparks werden in den Unterricht integriert und durch Exkursionen, Projekte und fächerübergreifende Lernangebote vertieft. Unterstützt werden die Schulen dabei durch Fachfortbildungen, Unterrichtsmaterialien und den Einsatz von Rangerinnen und Rangern, die die Besonderheiten der Region anschaulich vermitteln.
Mit der Ernennung soll ein klares Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit und zukunftsorientierte Bildung gesetzt werden. Dank gilt Nina Stauffert, die die Kooperation koordinierte und auch weiterhin als Ansprechpartnerin der Schule fungiert. Schulleiterin Isabelle Ferrari zeigte sich stolz: „Diese Plakette ist nicht nur eine Anerkennung, sondern auch ein Auftrag – wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, wie wertvoll und schützenswert unsere Region ist.“ (ae/red)