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Fastnacht & Fasching

Eine Kampagne mit allem, was dazugehört

Die Fasnetsaison 2026 begann für uns gleich mit einem echten Highlight – und einer Premiere. Zum ersten Umzug ging es für uns nach Leinfelden, und...

Die Fasnetsaison 2026 begann für uns gleich mit einem echten Highlight – und einer Premiere. Zum ersten Umzug ging es für uns nach Leinfelden, und das gleich mit ordentlich Manpower: erstmals reisten wir mit zwei Bussen an. Entsprechend imposant war unsere Geisterschar, die dort auflief. Leider meinte es die Losfee bei der Startnummer nicht ganz so gut mit uns, sodass wir gefühlt schon fast bei Dunkelheit unterwegs waren – ein halber Nachtumzug also. Trotzdem war die Stimmung gut und der Auftakt gelungen.

In der folgenden Woche ging es nach Aldingen. Hier zeigte sich der Wettergott von seiner besseren Seite, und der Umzug war rundum schön. Gute Organisation, viele Zuschauer und beste Fasnetsstimmung – so darf es gerne weitergehen.

Leider machten eine Woche später einige krankheitsbedingte Absagen zu schaffen. Dennoch ließen sich 11 verbliebene Geister nicht davon abhalten, zum Nachtumzug nach Dauchingen aufzubrechen. Und das sollte sich lohnen: Die Stimmung im Bus war hervorragend, es wurde viel gelacht – und auf der Rückfahrt sogar gesungen. Ganz wie in den „alten Zeiten“, was diesen Abend besonders machte.

Die nächste Station unserer Fasnetsreise war Horb-Dettingen. Mit guter Verpflegung bereits im Bus fuhren wir los. Auch hier hatte der Wettergott ein Einsehen mit uns und bescherte uns gute Umzugsbedingungen. Die Streckenführung könnte zwar an der ein oder anderen Stelle noch verbessert werden, aber dafür entschädigte die große Anzahl an Bewirtungsmöglichkeiten – hier gab es wirklich keinen Grund zum Meckern.

An Weiberfasnacht änderte sich das Wetter dann leider deutlich – und nicht zum Guten. Beim Hexentanz regnete es ohne Unterlass. Trotzdem: Hut ab vor allen Narren und Zuschauern, die sich davon nicht abschrecken ließen und dem Wetter trotzten. Genau das macht die Fasnet schließlich aus.

Ein weiteres Highlight war unsere Kneipentour am Freitag, die wir mit fast 30 Geistern starteten. Los ging es bei den „Wildsäu“ im Lamm, wo wir uns erst einmal ordentlich stärkten. Danach zogen wir gut gelaunt durch den Flecken, bevor der Abend schließlich beim NBN – „Fang das Licht“ seinen stimmungsvollen Abschluss fand.

Der Samstag führte uns seit langem mal wieder nach Großengstingen. Leider begleitete uns auch hier Dauerregen, der das Ganze etwas trübte. Dennoch waren der Umzug und das Drumherum gut organisiert, auch wenn das Wetter wirklich zum Abgewöhnen war.

Am Sonntag wurden wir dann endlich wieder belohnt: Der Umzug vor heimischem Publikum war sehr schön, die Stimmung großartig und ein würdiger Abschluss der Umzugssaison. Leider zeigte sich der Wettergott am Dienstag beim Kinderumzug erneut von seiner nassen Seite – es regnete die ganze Zeit. Umso bemerkenswerter war es, dass die Zuschauer bis zum Schluss ausharrten und den Kindern eine tolle Kulisse boten. Am Abend wurde schließlich traditionell die Fasnet beerdigt.

Unterm Strich war es eine schöne, ereignisreiche Kampagne mit vielen besonderen Momenten, guter Stimmung und echtem Zusammenhalt – trotz Wind und Wetter.

Und wie es bei uns so schön heißt:
„es goht dagega“


Erscheinung
Neuhausen Aktuell
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Ausgabe 10/2026
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