
… durften wir noch genießen.
So spielten zwei Gruppen, mit Unterstützung unserer Jugendkapelle, an Heiligabend durch die winterlichen Gassen & stimmten auf die Feiertage an. Herzlichen Dank an der Stelle für die uns stärkenden Zwischenstopps.
An Silvester umrahmten wir dann in gewohnter Manier die Jahresabschlussandacht in der St.-Georgs-Kirche musikalisch.
Der Höhepunkt war aber sicherlich die Durchführung des Weihnachtstheaters.
So folgten wir der jahrzehntelangen Tradition und präsentierten über die Feiertage einem breiten Publikum mit dem Stück „Ein Butler auf dem Bauernhof“ eine humorvolle Komödie.
Eine gut besuchte Halle am Morgen des 24.12. zur Kindervorstellung bot einen passenden Rahmen für die erste Aufführung, am zweiten Weihnachtsfeiertag sowie am Samstag, 27.12. konnte jeweils vor einer vollen Festhalle das, in den letzten Wochen, Erarbeitete präsentiert werden.
Nach Einstimmung jeweils durch die Jugendkapelle und Einführung vom 1. Vorsitzenden hieß es „Vorhang auf“.
Der Bauer Karl Dörrzapf (Matthias Keller) erschien am Tisch sitzend und in Formulare vertieft, die es auszufüllen und abzustempeln gilt. Gemeinsam mit Schwester Klara (Andrea Speck) betreibt er einen Bauernhof mit Pension, um gerade so über die Runden zu kommen.
Er ist jedoch auch Experte für EU-Subventionen, für welche er genau die richtige Verwendung findet. Diese stets zum Wohle der Allgemeinheit, zum Beispiel für seinen Freund, Pfarrer Udo Glaser (Titus Schneider), welcher für ein neues Kirchendach dringend Geld benötigt.
Karls Schwester hofft auf den zweiten Preis beim Gewinnspiel, einem Gutschein für die Reparatur ihres Traktors. Als sie dann gar den ersten Preis gewinnt, gerät so einiges außer Kontrolle.
Anstelle der nötigen Reparatur gewinnt sie Butler für eine Woche.
Der Sonderling im Ort, aber Karls bester Freund Fred (Michael Stern), bereichert das Geschehen mit einer angeblich bevorstehenden Alien-Entführung, um im Weltall für Nachwuchs zu sorgen.
Ein Neuling auf der Theaterbühne, Salome Haag, alias Monika Katzenauer ergänzt die Runde und macht Ferien auf dem Bauernhof, um nur die Natur zu genießen. Auch Laura Glunk glänzte in ihrer Rolle als Michaela Baiersknecht.
Aufgeschreckt durch die hohen Subventionszahlungen tritt auch noch die forsche Sylvia Kleinbock (Tanja Bantle) als Kontrolleurin Landwirtschaftsministeriums auf die Bühne.
Plötzlich und unerwartet taucht eine fremde Person auf – ein Butler namens Johann (Gordon Krumbeck, als Newcomer). Er erweist sich als abgebrüht und äußerst sprachgewandt.
Die liebestolle Magd Lore Miese (Katharina Keller, die ebenfalls erstmals beim Theater aufspielte) sieht in ihm ein gefundenes Opfer und will ihm an die Wäsche, doch Johann wehrt sich mit Kräften.
Doch ist Bauer Karl nun ein Subventionsbetrüger? Die Lösung naht – da scheint ein Wunder zu geschehen. Durch eine Spitzfindigkeit hat Karl die Beamtin des Landwirtschaftsministeriums getäuscht und überrumpelt – mit tatkräftiger Unterstützung von Butler Johann. Dieser erweist sich als fachlicher Kenner der EU-Subventionen für gemietete Leasing-Milchkühe.
Die Beamtin scheint damit einverstanden und entschuldigt sich bei Karl, der ohne jegliche Strafe davonkommt. Denn alle seine scheinbaren Betrügereien und Spitzfindigkeiten waren nicht Eigensinn, sondern kamen dem ganzen Dorfe zugute.
Einen starken Schluss lieferte nochmals Fred, als er die Ankunft seiner außerirdischen Freundin ankündigt und diese auch wenig später auf der Erde landet. Fred ist gekommen, um sich zu verabschieden. Seine Mission lautet: „Wir fliegen jetzt zu den Sternen!“
Nachdem sich alles zum Guten wandte, durfte die komplette Theatergruppe einen tosenden Applaus in Empfang nehmen – mit einem Geschenk bedankte sich der Vorsitzende bei allen Akteuren, speziell auch der Regie um Kathrin Weber und Natalie Merz und dem langjährigen Soufflour, Manfred Tümpel.
Ein weiterer Dank galt der Maske (Franziska Mauch, Janina Fischinger und Marielle Engeser) sowie der kompletten Technik-Crew, dem Schankpersonal und allen helfenden Händen, vor & hinter den Kulissen. Dem fit’s für die Überlassung der Bühne, allen weiteren Vereinen für die Zugeständnisse und dem OGV für die tolle Tischdeko und der Presse für die Berichterstattung.
Ein neuerlicher Beweis, was gemeinsam alles möglich ist. Und nicht zuletzt ein herzliches Dankeschön allen Gästen.
Kurzum, vielen Dank allen Beteiligten, die zum gelungenen Theater 2025 beitrugen!


