Da die bisherige manuelle Zeiterfassung in der Gemeindeverwaltung in Form von händisch geführten Listen oder Excel-Tabellen arbeitsintensiv, fehleranfällig und angesichts der steigenden Anforderungen an Dokumentations- und Nachweispflichten nicht mehr zeitgemäß ist, ist die Notwendigkeit der Einführung eines digitalen Zeiterfassungssystems offensichtlich, heißt es in der Sitzungsvorlage.
Wie Bürgermeisterin Sabine Zenker ausführte, ist eine interkommunale Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Gemeinde Seewald laut den Software-Anbietern nicht möglich, was eine Einzellösung für Enzklösterle notwendig macht. Hier gibt es laut Sabine Zenker Angebote von „mini/midi“ bis „de luxe“. Sie schlägt vor, aus den Reihen des Gemeinderates einen Arbeitskreis zu bilden, um sich verschiedene Modelle der digitalen Arbeitszeitverwaltung anzusehen und auf Praxistauglichkeit zu prüfen.
Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung einstimmig mit der Einführung einer digitalen Zeiterfassung mit Hilfe eines noch zu gründenden Arbeitskreises.(gg)