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Einladung zum Vogelstimmenspaziergang

Gemeinsam mit dem BUND Schriesheim und dem Augustenbühl e.V. laden wir am 3. Mai um 6:15 Uhr zum Vogelstimmenspaziergang durch den Augustenbühl...
Bluthänfling, Gartenrotschwanz, Fitis, Sommergoldhähnchen, Zaunammer, Dorngrasmücke (v.o.n.u.v.l.n.r)Foto: Fotos Wolfgang Fischer; Collage Patricia Reister

Gemeinsam mit dem BUND Schriesheim und dem Augustenbühl e.V. laden wir am 3. Mai um 6:15 Uhr zum Vogelstimmenspaziergang durch den Augustenbühl und das Natura 2000 Vogelschutzgebiet mit Michael Ziara ein.

Der morgendliche Vogelgesang verkündet es: Es ist Frühling. Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und der Vogelgesang intensiver. Das liegt nicht zuletzt daran, dass nun Ende März / Anfang April nicht mehr nur die hiesigen Vögel ihr Balzverhalten zeigen und zur Absteckung der Reviere oder um Weibchen anzulocken zu singen beginnen. Denn der Gesang der Vögel ist, im Unterschied zu der Vielzahl an diversen Rufen, wie z.B. Warn- und Kontaktrufen, mit wenigen Ausnahmen fast nur zur Brutzeit zu hören. Dabei hat jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, der abhängig vom Sonnenaufgang ist. Fast allen Arten ist es gemeinsam, dass sie bereits vor Sonnenaufgang ihren Gesang beginnen. Besonders früh sind Garten- und Hausrotschwanz, die beide über eine Stunde vor Sonnenaufgang einsetzen. Ihnen folgen im morgendlichen Konzert mit Singdrossel, Rotkehlchen, Amsel, Mönchsgrasmücke und dem Zaunkönig fünf Arten mit besonders schön klingenden, melodischen und abwechslungsreichen Gesängen. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert ein.

Während des Spaziergangs werden zudem das Vogelschutzgebiet und der Augustenbühl als wertvolle Lebensräume für zahlreiche, teils seltene und geschützte Vogelarten vorgestellt. Im Fokus stehen dabei die besondere Bedeutung dieser Gebiete für den Arten- und Naturschutz, aber auch die aktuellen Herausforderungen wie Lebensraumverlust, Störungen durch Freizeitnutzung und die Auswirkungen des Klimawandels. Darüber hinaus werden konkrete Schutzmaßnahmen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie diese einzigartigen Lebensräume erhalten und gefördert werden können.

Treffpunkt: Ecke Gassenweg/Rosenweg

Anmeldungen unter: m.ziara@web.de

Ehrenamtlicher Amphibienschutz in Zeiten des Klimawandels

Am Samstag, 9. Mai 2026, informieren wir an einem Stand im Eingangsbereich des Steinbruch Leferenz von 14 bis 18 Uhr über das Amphibienschutzprojekt. Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Infostand.

Im Anschluss daran berichtet Uwe Somplatzki, Mitvorsitzender vom BUND Hemsbach-Laudenbach, am 18 Uhr bei einer Exkursion über die Situation unserer Amphibien in der Region, den allgemeinen Artenrückgang, aktuelle Bedrohungen und über aktive Naturschutzarbeit zum Erhalt unserer stark bedrohten Amphibienpopulationen. Dabei stellen sie das kombinierte System aus natürlichen Biotopen, Edelstahlwannen als Ablaichhilfen und das Wasserbevorratungssystem vor, auf das wir als BUND OV Dossenheim beim Amphibienschutz im Steinbruch Leferenz setzen. Davon profitieren besonders die beiden spätlaichenden Zielarten Gelbbauchunke und Wechselkröte. Beide Arten sind der Kategorie 2 stark gefährdet der Roten Liste Baden-Württembergs zugeordnet.

Viel didaktisches Material weckt die Faszination für eine besonders schutzbedürftige Tiergruppe.

Anmeldung zur Exkursion per E-Mail unter m.ziara@web.de

Treffpunkt: Eingangsbereich des Steinbruch Leferenz

(Reister)


Erscheinung
Gemeinde-Nachrichten Dossenheim
NUSSBAUM+
Ausgabe 18/2026
von BUND
01.05.2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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