Am 10. und 11. April 2026 stand für unsere Fachgruppe Schwere Bergung (FGr SB), sowie die Bergungsgruppe (B) ein intensives Ausbildungswochenende an – sie übten unter realistischen Bedingungen den Umgang mit instabiler Bausubstanz.
Als Übungsobjekt diente eine leerstehende alte Mühle mit historischer Bausubstanz, die ideale Bedingungen für eine praxisnahe Ausbildung bot. Gerade solche Gebäude bringen im Einsatz besondere Risiken mit sich und erfordern ein geschultes Auge sowie sicheres Vorgehen.
Bereits am Freitagabend startete das Ausbildungswochenende mit einer Theorieeinheit. Im Fokus stand die Baukunde, insbesondere Fachwerkbauweisen. Ziel war es, ein besseres Verständnis für statische Zusammenhänge sowie typische Schwachstellen historischer Gebäude zu vermitteln.
Am Samstag ging es dann direkt in die Praxis: Zur Sicherung instabiler Außenwände wurde das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) eingesetzt. Im Innenbereich stabilisierten die Helfer und Helferinnen Decken und Wände mithilfe von Baustützen und Ankerstäben. Ergänzend kam der Greifzug zum Einsatz, um Bauteile kontrolliert zu sichern und zu stabilisieren.
Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel aus Fachwissen, Erfahrung und Teamarbeit ist. Unter anspruchsvollen Bedingungen konnten unsere Einsatzkräfte ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Ein rundum gelungenes Ausbildungswochenende! Ein großer Dank gilt allen Beteiligten für ihr Engagement und ihren tatkräftigen Einsatz.