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Eislingen gewinnt Volleyballkrimi

Damen/Oberliga SV 1845 Esslingen – TSG 2:3 (14:25, 14:25, 25:12, 25:21, 15:17) Nach der bitteren Heimniederlage in der Vorwoche gegen die SG VolleyAlb...
Zu sehen sind zehn Spielerinnen der ersten Damenmannschaft der TSG Eislingen und ihr Trainer, posierend vor einem Volleyballnetz.
Erleichterung nach dem wichtigen Sieg im AbstiegskampfFoto: Manfred Gottwald

Damen/Oberliga

SV 1845 Esslingen – TSG 2:3 (14:25, 14:25, 25:12, 25:21, 15:17)

Nach der bitteren Heimniederlage in der Vorwoche gegen die SG VolleyAlb war die TSG im Kampf um den Klassenerhalt in der Partie gegen Esslingen im Zugzwang. Die Gastgeberinnen hatten zuletzt mit einem Sieg gegen Tabellenführer Biberach ein Ausrufezeichen gesetzt. Angeführt von einer glänzend aufgelegten Dragana Petrovic im Zuspiel legte allerdings Eislingen los wie die Feuerwehr. Früh sah sich SV-Trainer Tobias Knapp zu einer ersten Auszeit gezwungen. Am TSG-Spielfluss änderte sich aber nichts. Wie aus einem Guss agierten die Filstälerinnen und holten sich den ersten Durchgang mit 25:14. An diese Leistung knüpften die Gäste nahtlos an und dominierten weiterhin die Partie. Lena Woitek und Libera Stefanie Grün standen in Annahme und Abwehr bombensicher und Außenangreiferin Carina Illi verwertete die schnellen Zuspiele konsequent. Wiederum mit 25:14 gewann die TSG auch diesen Satz. Wer nun gedacht hätte, die Moral der Esslingerinnen wäre gebrochen, dürfte sich in der Folgezeit verwundert die Augen gerieben haben. Plötzlich lief auf TSG-Seite nichts mehr zusammen und die Gastgeberinnen spielten komplett fehlerlos. Auf der Anzeigetafel stand zum Schluss ein ernüchterndes 25:12 für den SV. Eislingen fing sich im vierten Spielabschnitt wieder und das Spiel verlief nun ausgeglichen. Zum Ende des Satzes verschenkte die TSG mit vier aufeinanderfolgenden Aufschlagfehlern den greifbaren Sieg, weshalb es zum Tiebreak kam. Beide Teams schenkten sich nichts und die Führung wechselte mehrmals. Mittelblockerin Marinela Mrkonjic blieb es vorbehalten, mit einem Angriffsschlag zum 17:15 das Spiel für ihr Team siegreich zu beenden. Damit bleibt die TSG im Kampf um den Klassenerhalt weiter im Rennen. Allerdings muss dringend an der Aufschlagschwäche gearbeitet werden. 21 Aufschlagfehler standen am Ende zu Buche. Damit lässt sich auf diesem Niveau eigentlich kein Spiel gewinnen. Dies umso mehr als am 7.2. Tabellenführer Ulm in der Öschhalle gastiert.

Für die TSG spielten: Valeria Borgia, Meri Ehmke, Leonie Geck, Stefanie Grün, Carina Illi, Sina Maunz, Marinela Mrkonjic, Dragana Petrovic, Antonia Schmid, Lena Woitek

Erscheinung
Eislinger Zeitung
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Ausgabe 05/2026
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