
Verabschiedung an der kaufmännischen Berufsschule
Die Johann-Philipp-Bronner-Schule verabschiedete die Winterprüflinge der kaufmännischen Berufsschule, die auf Grund von guten Leistungen ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt haben und damit die Prüfungen bereits im November ablegten, obwohl sie ein Teil der Lerninhalte sich selbst erarbeiten mussten.
Der stellvertretende Abteilungsleiter der Berufsschule, Michael Ehinger, konnte zur feierlichen Zeugnisübergabe neben den Prüflingen und Lehrern auch zahlreiche Ausbilder aus den Betrieben sowie Eltern und Verwandte an der Schule willkommen heißen. Einen besonderen Dank richtet er neben den Verantwortlichen in den Ausbildungsbetrieben an das Lehrerkollegium der Bronner-Schule: „Inzwischen wissen wir aus einem ersten Revisionsbericht des Kultusministeriums, dass die 1.440 über Jahrzehnte unbesetzten Lehrer-Geisterstellen großteilig die beruflichen Schulen betrafen. Dennoch ermöglichen unsere Fachkollegen jedes Jahr gleich mehrfach sehr gute Leistungen bei den verschiedenen Abschlussprüfungen, dies spricht für die hohe Qualität der Lehre und Prüfungsvorbereitung“, so Ehinger. An die scheidende Schulleiterin Susanne Zimmermann gerichtet, betonte er deren großen Einsatz für die kaufmännische Berufsschule in Wiesloch. Ohne deren großen Einsatz hätte man den Ausbildungsberuf Kaufleute für IT-System-Management im Rahmen der regionalen Schulentwicklung vor einigen Jahren nach Mannheim verloren, so sei allerdings der dortige Standort geschlossen worden.
Schulleiterin Susanne Zimmermann freute sich mit den Auszubildenden, dass diese sich dieser besonderen Herausforderung so erfolgreich gestellt hätten und zog auf ihrer letzten Absolventenfeier sprichwörtlich den Hut vor deren Leistung. Von den elf erfolgreichen Absolventen konnte sie fünf mit einem Lob für gute Leistungen (Notenschnitt 2,0 oder besser) und zwei mit einem Preis für besonders gute Leistungen (Notenschnitt 1,7 oder besser) auszeichnen.
BeSt


