Meißenheim ist der Relegationssieger wegen der mehr geschossenen Auswärtstore.
Der TSV Wolfschlugen kommt am Vatertag in Meißenheim zu einem hauchdünnen 30:31-Auswärtssieg, dank einer Klasseleistung von Youngster Marvin Thurow im Tor. Etwas ärgerlich war der Sieg mit nur einem Treffer in der Meißenheim-Arena, denn es war durchaus mehr drin, aber es sollte nicht sein.
TSV Wolfschlugen: L. Wilhelm, M. Thurow; M. Wittmann 1, F. Prawatschke 3/1, J. Schmid 1, J. Terbeck 3, P. Toth 7/4, M. Bittner 3, L. Schäfer, J. Blum 2, F. Weinmann, L. Mäußnest 2, F. Mendler 3, M. Wieder 3, J. Jacobs 3, L. Francik.
Jetzt im Rückspiel im Wolfschluger Hexenkessel kassierte man dann aber leider eine 34:35-Heimniederlage. Vor einer tollen Kulisse und in überragender Stimmung mit den Trommlern und den Klängen der Musikvereinsvertreter geriet man schnell in Rückstand, und diesen Toren lief man während der ganzen Partie hinterher. Zwar gelang mal der Anschluss, aber dann musste man kurz vor Schluss sogar ein 29:33 aufholen. Trainer Steffen Klett riskierte alles, und tatsächlich schaffte man durch Mäußnest und Mendler den 34:35-Anschluss. 16 Sekunden vor Schluss kam man in Ballbesitz, aber der letzte Wurf von Linksaußen ging leider knapp am Tor vorbei. Somit konnte der HTV Meißenheim in Wolfschlugen wegen der 35 Auswärtstore den Aufstieg feiern. Trotz allem zeigten die Hexenbanner große Moral und Willen, aber es fehlte am Schluss ein winziges Törchen. Die Gäste hatten einfach die besseren Einzelspieler und Schützen. Trotz allem sahen die Fans
ein klasse Handballspiel mit toller und fairer Stimmung in beiden Lagern. Leider hat es für die Rotweißen etwas bitter nicht gereicht.
TSV Wolfschlugen: R. Petruzzi, M. Thurow; M. Wittmann, F. Prawatschke, J. Schmid, P. Toth 3, M. Bittner 5, J. Terbeck 2, F. Mendler 5, M. Wieder 10/7, J. Jacobs 3, J. Blum 4, L. Mäußnest 1, L. Francik 1; Trainer Steffen Klett


