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Energiespartipp: Kühlschrank-Check im Sommer - Ein Service Ihrer Brunnenregion

Bis zu 20 % des Stroms fließt in einem deutschen Haushalt in Kühl- und Gefriergeräte. Wie viel Energie tatsächlich verbraucht wird, hängt von...

Bis zu 20 % des Stroms fließt in einem deutschen Haushalt in Kühl- und Gefriergeräte. Wie viel Energie tatsächlich verbraucht wird, hängt von der Wärme ab, die ins Innere des Gerätes gelangt, und dann unter Energieverbrauch wieder nach außen transportiert werden muss. Sie können aber viel dafür tun, dass der Stromverbrauch Ihrer Kühlgeräte nicht unnötig in die Höhe klettert:

Kühlschrank bewusst nutzen! Jedes Mal, wenn man in den Kühlschrank langt, geht etwas Energie verloren. Je länger man zum Suchen braucht, desto mehr Energie wird verschwendet. Ordnung im Kühlschrank spart also bares Geld. Ihr Kühlschrank sollte regelmäßig abgetaut werden, denn eine dicke Eisschicht, besonders im Gefrierfach, kostet unnötig Energie. Spätestens wenn sich eine zentimeterdicke Schicht gebildet hat, ist es Zeit, abzutauen.

Die richtige Temperatur macht’s! Auch im Sommer gilt: 7 °C im Kühlschrank und -18 °C im Gefriergerät sind völlig ausreichend. Wer stärker kühlt, wirft Geld zum Fenster hinaus und belastet die Umwelt mit überflüssigen CO2-Emissionen. Lassen Sie erhitzte Lebensmittel erst auskühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Decken Sie die Speisen ab, damit die Feuchtigkeit nicht zur Reifebildung führt.

Dichtungen wechseln: Wenn sich in Ihrem Kühlschrank Schwitzwasser bildet, könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass die Tür nicht richtig schließt. Überprüfen Sie dann die Dichtungen. Bei älteren Geräten reicht es oft, wenn Sie die Gummidichtung der Tür säubern und entfetten, damit sie wieder gut schließt. Sollte das nicht reichen, können Sie die Gummidichtungen beim Fachhändler separat nachkaufen und austauschen.

Besser weniger Kühlgeräte: Es ist sinnvoller weniger, aber dafür gut gefüllte Geräte zu betreiben, als mehrere Geräte mit nur wenigen Speisen in Betrieb zu haben. Kühlgeräte, die nur selten genutzt werden, sollte nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Ob Kühlgefrierkombination oder Kühl- und Gefrierschrank bzw. -truhe hängt von individuellen Nutzungsgewohnheiten und Standort ab.

Kühle Standorte: Grundsätzlich sollten Sie alle Kühlgeräte möglichst an schattigen Plätzen unterbringen, denn durch direkte Sonneneinstrahlung muss erheblich mehr Energie aufgebracht werden, um die Kühltemperatur im Inneren des Gerätes zu halten. Wenn möglich, sollte man auch den Kühlschrank nicht direkt neben Herd oder Spülmaschine aufstellen, da er dann zum Kühlen mehr Energie benötigt. Bauen Sie Kühl- u. Gefriergeräte nicht ein. Einbaugeräte benötigen wegen des Hitzestaus mehr Energie. Einmal im Jahr sollten Sie den Kühlschrank auch von der Rückseite inspizieren. Nur wenn die Kühlschlangen (-gitter) staub- und fusselfrei sind, ist eine optimale Wärmeabgabe möglich. Zur Reinigung eignet sich der Staubsauger mit dem Bürstenaufsatz.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Eckhard Leitlein – für Sie kostenfrei und unverbindlich.

Interessierte können online unter www.kliba-heidelberg.de/terminbuchung.php oder unter der Telefonnummer 06221 99875-0 (KLiBA) einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung in ihrem Rathaus.

Nutzen Sie die kostenfreie Serviceleistung Ihrer Kommune!


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