Auch in diesem Schuljahr zeigte sich wieder eindrucksvoll, wie Musik verbinden kann: Die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Musikverein Kurkapelle Schönwald und der Richard-Dorer-Schule wurde fortgeführt und sorgte bei den Drittklässlern erneut für leuchtende Augen bei den Grundschulkindern. Die Musikerinnen und Musiker öffneten den Schülerinnen und Schülern die Tür zur Welt der Holz-, Blech- und Schlaginstrumente und machten den Musikunterricht zu einem besonderen Erlebnis.
Der Musikverein gestaltete eine abwechslungsreiche Unterrichtseinheit, in der nicht trockene Theorie im Mittelpunkt stand, sondern das unmittelbare Erleben. Die Kinder erhielten spannende Einblicke in Aufbau, Klang und Spielweise der verschiedenen Instrumente. Besonders begeisterte die Kinder, selbst aktiv werden zu dürfen: Von Trompete und Saxophon, über Flöte, Klarinette bis hin zum Schlagzeug konnten die Musikinteressierten alles ausprobieren, was das Musikerherz höherschlagen lässt. Geduldig erklärten die Vereinsmitglieder Funktion und Handhabung, zeigten Griffe und Schläge und unterstützten die Kinder beim ersten eigenen Musizieren.
Rektorin Silvia Schöne und Stephan Pfaff vom Musikverein sind überzeugt vom Wert dieser engen Partnerschaft und stolz, dass sich die Zusammenarbeit über das ganze Schuljahr hinweg mit verschiedenen Elementen in allen Klassenstufen erstreckt. Beide sind sich sicher, dass die Kooperationsprojekte bei einigen Kindern die musikalische Leidenschaft erweckt. Rektorin Silvia Schöne, selbst Musikerin in der Stadt- und Kurkapelle Triberg, betont, dass der lebendige Zugang zur Musik besonders wertvoll ist. Denn ein Musikverein ist ein wichtiges kulturelles Herzstück eines Ortes. Durch die Kooperation lernen die Kinder nicht nur die Instrumente kennen. Die Kooperation stärke auch die Bedeutung von Musik im Gemeindeleben und die Wertschätzung für Kultur und Ehrenamt, so Schöne.