In Durchgang drei lag man dann lange aussichtsreich in Führung (20:13), ehe gegen Satzende die eine oder andere Nachlässigkeit zum hauchdünnen 26:28 Satzverlust führte. Doch auch hier konnten sich die VSGer noch mal aufraffen, mobilisieren die letzten Kräfte und erzwangen mit 25:15 den Entscheidungssatz. Auch hier schien das Momentum bei einer 10:7-Führung schon in Richtung der Gastgeber zu kippen, als dann doch die letzte Durchschlagskraft fehlte und nach einem knappen 12:15 die 2:3-Niederlage feststand. Der Lohn für eine über viereinhalbstündige (!) Gesamtspielzeit an diesem Spieltag: Die Vizemeisterschaft ist den Helmstadtern endgültig nicht mehr zu nehmen. Ob es zu mehr reicht, entscheidet sich schon am nächsten Sonntag (22.03.26). Dann spielen die VSGler ab 11.00 Uhr in Edingen gegen den VfB Reicholzheim II und erneut gegen die VSG Rhein-Neckar. In diesem allerletzten Saisonspiel wird sich dann auch die Meisterschaft in der Volleyball-Landesliga Nord entscheiden. Bei diesem Showdown werden allerdings die beiden etatmäßigen Zuspielerinnen Eugenia Stang und Aleksandra Palczewska-Soehn wegen privater Termine nicht dabei sein können, sodass schon fleißig an einer alternativen Taktik gebastelt wird. Die Mannschaft scheint aber stark und selbstbewusst genug, um die notwendigen vier Punkte zu holen, um sich sicher zum Landeligameister zu krönen.

